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Samstag Oktober 20, 2018
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4 items tagged "Lacuna Coil"

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Fotos: Lacuna Coil / Cellar Darling / Aeverium

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Warum Lacuna Coil immer sehenswert und bei Metal- und Gothicfans gleichermaßen beliebt sind zeigten sie in der Bochumer Zeche. 1994 gründete Gitarrist Marco Coti-Zelati die Band "Sleep of Right". Später griff Coti-Zelati den Bass und 1996 kam Cristina Scabbia dazu. Noch zwei Mal änderte die Band ihren Namen, zunächst  in "Ethereal". Da der Name schon vergeben war, wurde die Band in Lacuna Coil umbenannt. Mitte Januar 2016 verließ Girtarrist Marco Biazzi die Band, Diego „Didi“ Cavallotti, der auch schon an dem Album Delirium beteiligt war, übernahm live Gitarre. Im Vorprogramm zockte die Viersener Metal Band Aeverium und die Schweizer Cellar Darling.

 

Wir  haben Fotos von: 

 

LACUNA COIL

 

CELLAR DARLING

 

AEVERIUM

 

All pics by Kathrin Popanda - no use without prior written permission.

Lacuna Coil in der Zeche

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Immer sehenswert, immer voller Adrenalin: Lacuna Coil aus Italien genießen unter Metal- UND Gothicfans einen gleichhohen Beliebtheitsgrad. 

1994 gründete Gitarrist Marco Coti-Zelati die Band "Sleep of Right". Später griff Coti-Zelati den Bass und 1996 kam Cristina Scabbia dazu, Sie war zuvor auf vielen Italo Pop-Produktionen zu Gast. Nach Scabbias Einstieg änderte die Band ihren Namen in "Ethereal". Ein Name, der allerdings schon vergeben war, weshalb eine erneute, letzte Umbenennung in Lacuna Coil vonstatten ging. Mitte Januar 2016 verließ Girtarrist Marco Biazzi die Band, Diego „Didi“ Cavallotti, der auch schon an dem Album Delirium beteiligt war, übernahm live Gitarre. 

Am Montag, 11. Dezember, wird Lacuna Coil im Rahmen der "Delirium"-Tour 2017 in der Bochumer Zeche Station machen. Für das Vorprogramm haben sich Cristina und Co die ebenfalls hervorragende Formation "Cellar Darling" ins Boot geholt. 

Los geht es um 19.30 Uhr, Tickets gibt es HIER!

Fotos: Lacuna Coil / Forever Still

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Seit 1996 sind die Italiener Lacuna Coil in der Metalszene unterwegs. Am Mittwoch gastierte die Band um die Sänger Cristina Scabbia und Andrea Ferro in der Essener Zeche Carl. Umflankt von zwei Vorbands, Genus Ordinis Dei sowie Forever Still, die eine ziemlich gute Show zockten, spielte die Band umjubelte Songs vom aktuellen Album "Delirium", vergass aber auch ihre alten Klassiker wie "Heaven's a lie" nicht.

 

Wir haben Fotos von:

LACUNA COIL

 

FOREVER STILL

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission! 

Review: Broken Crown Halo / Lacuna Coil

lacunaLacuna Coil sind wieder da und präsentieren uns mit „Broken Crown Halo“ ihr mittlerweile siebtes Studioalbum.

Produziert wurde dieses von Jay Baumgardner, der bereits mit Bands wie P.O.D., Papa Roach und Helmet zusammengearbeitet hat. In Puncto Sound gibt es auf diesem Album wirklich nichts zu meckern, es klingt alles sehr ausgewogen und druckvoll. Musikalisch spielt sich das alles im melodiösen Gothic-Metal-Bereich ab. Weitere Zutaten im Lacuna Coil Gebräu sind definitiv die NU Metal- und die poppigen Anteile.

Die Songs stehen alle im Spannungsfeld zwischen großer Eingängigkeit und Langeweile.Obwohl die Titel schön und stimmig arrangiert sind, hat man immer das Gefühl genau zu wissen, welcher Part auf den nächsten folgt.

Nicht falsch verstehen, Lacuna Coil spielen die Musik, die sie machen, auf einem hohen Level und man merkt ihnen die nun mittlerweile 20 Jahre Banderfahrung im routinierten Songwriting absolut an.Aber genau hier steckt vielleicht auch das Problem. Es wird zwischen einprägsamen, schönen melodischen und harten Passagen hin- und hergewechselt und alles passt perfekt, aber es fehlen einfach die Überraschungen, Highlights und Aha-momente.

Die Songs einzeln für sich genommen können aber durchaus gefallen. Der Opener „Nothing Stands In Our Way“ hat großen Wiedererkennungswert und ist für mich auch schon, ob seiner Dynamik und des Refrains auch der Hit des Albums. Auf „Die And Rise“ kann man hören wie gut die Stimmen und die Art des Gesangs von Christina Scabbia und Andrea Ferro harmonieren. Das passt schon alles richtig gut zusammen. Langatmig wird es aber immer, wenn das Tempo herausgenommen wird, wie z.B. bei „One Cold Day“, da können sich 6 Minuten anfühlen, wie eine halbe Ewigkeit.

 

Wer Within Temptation und Evanescence mag, der wird Lacuna Coil sicherlich auch kennen und gut finden. „Broken Crown Halo“ ist ein sehr solides Album, ohne wirklich herausragende Glanzlichter und Höhepunkte.

4von6