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Sonntag Dezember 17, 2017
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48 items tagged "Konzertfotografie"

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Fotos: Gotthard / Pretty Maids

PictureRosafarbene Lampen schienen im örtlichen Baumarkt im Sonderangebot gewesen zu sein und so tauchte der Lichtmensch beide Bands ind er kleinen aber proppevollen Oberhausener Turbinenhalle in seltsames Licht. Musikalisch hingegen war alles tutti, wobei man den Eindruck bekommen konnte, dass die Masse hauptsächlich wegen Pretty Maids gekommen war. Gotthard ließen aber auch nichts anbrennen und so gingen alle zufrieden Heim.

 

Wir haben Fotos von:

GOTTHARD

PRETTY MAIDS

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Avenged Sevenfold / Disturbed

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7200 Zuschauer in der ehemaligen Düsseldorfer Philipshalle - ausverkauft! Avenged Sevenfold sind derzeit auf einem absoluten Siegeszug und dieser setzte sich auch in der NRW-Landeshauptstadt fort. Im Vorprogramm konnten Disturbed eine Stunde lang punkten und waren mehr als nur ein Anheizer für Avenged Sevenfold. Davor konnten auch Chevelle überzeugen.

 

Wir haben Fotos von:

 

AVENGED SEVENFOLD

 

DISTURBED

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Doc 'n' Roll - 09.12.16

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Guten Morgen, liebe Netzschwinger. Schön, dass Ihr den Weg ins Internet gefunden habt. In dieser Woche habe ich eine Fetzbook-Umfrage gestartet, weil ich Euch fragen wollte, wie mein 366-Tage (Schaltjahr, schon vergessen?)-Fotoprojekt rund um den kelinen Fotografen Groun Dead enden soll. Nachdem ich einen harschen Tod als Abschluss (vom Hund verspeist) auch nur in Erwägung gezogen habe, war die Empörung im Büro groß. Deshalb habe ich vier Alternativen ins Netz gestellt, wie Groun abtreten soll. Eine lange Reise war da im Gespräch, der Todeshund oder die Möglichkeit, dass Groun mit einer Rakete in den Himmel geschossen werden könnte, ein offenes Ende also. Wie es ausgegangen ist - die Wahl war mit 60 Prozent recht eindeutig - verrate ich natürlich vorab nicht, kleinere Hinweise bei manchen restlichen Groun-Bildern sollten aber klar machen, wie es ausgehen wird. Für das Abschlussbild verspreche ich Euch ganz großes Kino. Groun wird noch einmal alles geben, Ehrenwort. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Fotoprojekt. Natürlich sind keine 366 Knallerfotos dabei, aber das war auch nicht zu erwarten. Vielmehr bin ich stolz auf meine eigene Konsequenz, jeden Tag etwas rauszuhauen und die Resonanz hat gezeigt, dass Ihr viele Sachen sehr mochtet. Besser konnte es nicht laufen. Dennoch bin ich froh, wenn Groun -wie auch immer - (vorerst?!) aus meinem Leben scheidet. Wer noch einmal einen Blick riskieren will, schaut HIER!

Was mache ich mit den ganzen Bildern und den schönen Geschichten (denn das war es, was mir mindestens genauso viel Spaß gemacht hat) des Groun-Jahres 2016? Ein Fotoband mit 366 Bildern wäre toll, noch toller, wenn jeweils dazu auch die Storys stehen würden. Mache ich es auf eigene Faust, wird es allerdings ein ziemlich teurer Spaß. Crowdfunding? Sollte man das mal probieren? Ehrliche Meinungen bitte!

 

Jaaa, ich weiß. Musik! Dazu komm ich auch jetzt. In dieser Woche habe ich im Nachgang zum Ruhrpott Metalmeeting (bockstark ICED EARTH) mit einem Musiker einer bekannten Band über deren Lichtshow sprechen können. Genauer: Der hatte mich gefragt, was ich denn daran (aus Fotografensicht) so schlimm fand (da sie ja ihren eigenen Lichtmann am Pult gehabt hätten). Ich habe ihm dann erklärt, wie wir Knipskisten das gerne haben. Nämlich nicht drei Songs Dunkelheit, sondern zumindest ab und an ein paar weiße Spots. Und dass richtig große Bands (Maiden zB) in den ersten drei Songs lichttechnisch alles geben, weil sie wissen, dass sie auf den Bildern gut rüberkommen müssen, während sie nach dem Verlassen der Fotografen aus dem Graben atmosphärischere Licht für die Fans zaubern (viel rot und Nebel zB - was für uns suboptimal ist). Die entwaffnende Antwort des Musikers zeigt mir, dass man so etwas viel öfter ansprechen sollte, denn er sagte: "Oh, danke für den Hinweis, über die Fotografen haben wir eigentlich noch nie nachgedacht."

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Apropos Ruhrpott Metal Meeting: Was war denn da bei Saxon los? Auf einmal flogen lauter Kutten aus dem Publikum auf die Bühne (Foto) - und Biff und Co haben die dann sogar angezogen. Eine hat mich voll erwischt, passiert ist zum Glück nix, sie war scheinbar mit Perwoll gewaschen (sorry Schleichwerbung...).

 

Ein befreundetet Fotograf hat mir übrigens in dieser Woche vorgeworfen, dass ich "ja nicht richtig viel gut finden" würde, weil ich mal wieder kritisch mit irgendeiner Band umgesprungen bin. Diese Außenwirkung habe ich scheinbar manchmal, andere haben mir aber auch bei den großen Lieben meines Lebens (Iron Maiden, Steve Vai zB) schon vorgeworfen, dass ich ja alles von denen gut finden würde...

In der Tat finde ich vieles richtig gut, aber es gibt einfach viel viel mehr da draußen, was meinen Anspruch nicht erfüllt. Wer sich zudem als Journalist zum Fanboy macht, kann das Feld gleich den Amateuren bei Facebook überlassen. Wenn Ihr meine Meinung zu einer meiner Lebensliebe (Kiss) wissen wolltet, würdet Ihr überrascht sein, wie scheiße ich sie zuweilen finden kann (Stichwort: Gene Simmons Arschloch, Marionettentheater mit Mietmusikern in falschen Kostümen, etc etc - die Liste ist wirklich lang), gerade weil ich sie so gut finde. Puuuh, das musste mal sein. Luft raus und zumindest ich bin wieder entspannt.

 

Und dieses Wochenende? Bleibe ich entspannt, denn ich mache Konzertpause, dafür jage ich die Katze aus dem Haus. Kat-hrin geht zu den rosa Schlagermetallern von J.B.O.! So viel Spaß ist mir dann doch zu viel...

 

  

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 25.11.16

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Aloha,  gestern habe ich dann endlich den ersten Stutenkerl des Jahres gegessen. Der gute hatte leider nur ein Auge, das andere muss wohl beim Transport aus der Backstube in meinen Mund verloren gegangen sein. Immer, wenn ich in so einen freundlichen Gesellen beiße, fällt mir die Verschiedenheit der lokalen Sprache ein. Ich habe am Niederrhein einmal einen Stutenkerl in der Bäckerei bestellt. Die Folge war eine patzige Antwort: So etwas haben wir nicht. Sie können einen Weckmann haben." Einen was? Der arme Hefemensch wird je nach regionalem Sprachgebrauch auch als Klausenmann, Grättimaa, Grittibänz, Dambedei, Krampus oder gar Puhmann beschimpft. Verwirrt? Ich schon. Wenn wir uns hier nicht einmal beim Stutenkerl bestellen verständigen können, muss man sich über manche Irrungen und Wirrungen in den internationalen Politik nun wirklich nicht mehr wundern.

 

Vor kurzem habe ich Doro Pesch interviewt. Hauptsächlich plauderten wir über den immer noch nicht wieder auferstandenen Lemmy. Doro hatte einige hübsche Anekdoten über den Godfather of Metal zu bieten und gab sich in bester Stimmung. Eine gute dreiviertel Stunde beendeten wir das Gespräch und konnten sogar noch Trump mit in den Plausch einbauen. Stark. Das Interview könnte Ihr am Mittwoch auf rocknroll-reporter.de und www.lokalkompass.de lesen.

 

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Gestern habe ich dann die Oppas von den Scorpions "fotofiert". Es war die gefühlt 35. Abschiedstour, doch man kann sagen, was man will. Sie haben wieder ordentlich abgeliefert. Das hat auch die Vorband "Beyond the Black", bei denen das scheinbar einzig echte Mitglied, Sängerin Jennifer Haben, im Gegensatz zum Scorps-Gig im März dieses mal mit komplett anderen Begleitband auf die Bühne trat. Dass fast ausschließlich sie beleuchtet war, zeigt die Prioriäten, die dort gesetzt werden. Fotos gibt es HIER!

 

Weniger schön, war, dass ich gleich zwei seltsame Begegnungen mit "Kollegen" in der komischen Stadt am Rhein hatte (aus Pietätsgründen für alle Gladbachfans nennen ich den Namen nicht): Einmal hatte sich jemand für das Medium angemeldet, für das ich da war, obwohl er dort nicht bekannt war, zum anderen wurde ich im Graben angepöbelt und geschubst, mit dem Hinweis, ich solle doch mal den Kopf runternehmen - von einem Kollegen, der etwa einen Kopf größer war. Manche Leute definieren sich über fehlende Manieren...

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 18.11.16

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Oh nein... Männergrippe! Jetzt hat es mich erwischt. Einmal im Jahr schlägt sie gnadenlos zu. Husten, ja sogar Schnupfen, dazu auch noch eine Verspannung im Nacken. Kein Wunder, dass Frauen über uns lästern. Sie sind ja keine Männer und wissen nicht, wie unbarmherzig diese Männergrippe ist. Sie ist ein globales Phänomen, von dem nur die männliche Bevölkerung betroffen ist. Frauen sind nahezu immun. Wir Betroffenen sind dann kaum noch in der Lage zu arbeiten, geschweige denn davon, im Haushalt zu helfen und überhaupt das Leben eigenständig zu meistern. Lustig ist das nicht, gestern hatte ich sogar satte 37,3 Fieber (meine Kollegin meinte, dass sei nur "Temperatur"...), heute nur noch 36,3 (eindeutig Untertemperatur!). Warum übrigens gerade Männer so häufig "lebensgefährlich" an einer Erkältung erkranken, ist noch nicht gänzlich erforscht. Erste Ergebnisse einer Studie dazu sind in einigen Monaten zu erwarten, wenn der forschende Wissenschaftler von seiner schweren Erkältung genesen ist. 

 

Zu Volbeat hatte ich mich dann doch noch geschleppt (Fotos), Thundermother musste ich leider ausfallen lassen. Aber wofür hat man den RocknRoll-Personal... Fotos aus dem Rockpalast gibt es HIER!

 

Dafür hatte ich Zeit einmal ein paar BluRays zu schauen (und zu besprechen). Vor allem die "Rainbow-Auftritte aus dem Sommer sind da negativ aufgefallen. Auf der BluRay erkennt man ziemlich, wie blutleer die Performance eigentlich war. Saft und kraftlos, aber durchaus routiniert und fehlerfrei spielt sich die Band durch die Konzerte, rüberkommen tut leider nur sehr wenig. HIER ist mein Review und HIER sind meine Fotos von damals. Denen sieht man die Lahmarschigkeit der Band nicht an...

 

Bis nächsten Freitag, Ihr ollen Kamellen

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 11.11.16

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So! Heute mal wieder etwas Fotografisches. Darum ging es hier ja einmal originär (nicht ordinär, Ihr Ferkel!). Ross Halfin ist ein Fotografengott in der Rockmusikszene. Er startete beim Sounds Magazin in den 70ern und hat danach alles abgelichtet, was Rang und Namen hatte: AC/DC, UFO, Rush, Journey, Aerosmith und Black Sabbath. Er ist aber auch ein gutes Beispiel dafür, dass es - hat man sich einmal einen Namen gemacht - nicht mehr ganz soo relevant sein muss, was für Fotos man ablichtet. In den letzten Jahren hat Halfin enorm abgebaut: Durchschnittliche Schüsse von Live-Shows säumen seine Vit. Halfin hat allerdings einen solchen Status, dass er hinkommt, wo andere nur von träumen: Backstageräume, Hotelzimmer und ähnlich von den Bands ansonsten abgeschottete Bereich zum Beispiel. Dort schießt er dann auch technisch ordentliche Bilder, die allerdings auch vom Aha-Effekt leben: "Wow - Ozzy in der Badewanne". Nun hat die Laney-Facebookseite ein Tony Iommi-Pic (Tony ist Laney-Endorser) von Halfin gepostet, welches auch ein Schuss aus Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett sein könnte. Keine Dynamik, schlechter Weißabgleich, kurzum ein stinklangweiliges Foto, überschrieben mit der Zeile "Fantastisches Foto von...".

 

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Meine darauf entbrannte Facebookdiskussion zeigte deutlich, dass die Fotografenkollegen es meistens ähnlich sahen. Der Name macht hier das Foto, die Technik ist mäßig. Klar sind wir neidisch, keine Frage. Ozzy beim Sabbern im Pool zu fotografieren - das würde jeder machen und machen wollen. Und klar weiß auch ich, dass es nicht einfach ist Iommi zu fotografieren. Er bewegt sich wirklich wenig, steht oft in sehr üblem Licht (FOTOS). Es zeigt aber eben auch, dass meiner Meinung nach Halfin entweder seine Skills verloren hat oder eher bocklos an die Sache herangeht. Dieses Foto hätte mit ein wenig Photoshopping aufgewertet werden können. Und ich spreche hier nicht von Montagen, sondern normaler Farbbalanceanpassung beispielsweise. Hat er wahrscheinlich einfach so rausgehauen, weil er es kann.

Mit Kritik kann man ihm aber auch ohnehin nicht gut kommen, wie ich selbst schon einmal erfahren habe. Als ich mich vor Jahren drei Monate nach Zusendung von Interviewfragen erdreiste bei Halfin nachzuhorchen, ob ich noch auf die Antworten bauen kann, wurde mir gesagt, dass ich unverschämt sei und das Interview nun vergessen könne. Und damit man mir nicht vorwerfen kann, ich wäre böse darüber und würde deshalb seine Skills verlorengegangen sehen... HIER ist ein weiteres, schlimmeres Beispiel. Natürlich machen wir alle mal schlechte Bilder, veröffentlichen muss man sie deshalb aber ja nicht unbedingt...

 

Sonntag treibe ich mich fototechnisch bei mir "umme Ecke" rum: Da spielt Metallica-Elvis aka Volbeat mit den umwerfenden Airbourne in der Oberhausener Arena. Ich werde für Euch versuchen keinen Halfin zu bauen. 

 

Sag ich noch was zur US-Wahl? Hmm... Einmal sind die Demokraten selber schuld, weil sie Chucky, die Mörderpuppe, als Kandidat Bernie Sanders vorgezogen haben. Viele haben Trump auch gewählt, um Clinton zu verhindern. Ansonsten halte ich es wie die großartige Lzy Hale von Halestorm, die vor der Nacht sagte:

 

"No matter what happens tonight, we must still look to rocknroll, the creators, the listeners, the inspired. Politicians come and go. RocknRoll remains."

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 04.11.16

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Moin Moin, ein wenig "amtsfaul" bin ich ja gerade in Sachen DocnRoll. Die Resonanz der letzten Wochen war deutlich geringer als sonst. Was gibt es in dieser Woche zu berichten? Vielleicht, dass ich Mittwoch in der Zeche Carl die Italiener Lacuna Coil (Fotos HIER) abgelichtet habe. Es gab wider erwarten einen kleinen Graben und wir wenigen Fotografen standen so nah an der Bühne, dass ich endlich einmal wieder mein Ultra-Weitwinkel einsetzen konnte, im letzten Song sogar ein Fisheye draufgeschraubt habe. Herausgekommen sind dann auch einmal etwas andere, weil nähere Actionsequenzen. Das sind dann so Momente, wo ich denke, dass ich mehr kleinere Clubshows machen sollte. Irgendwie reizen mich aber die ganz großen Hallen doch immer mehr, auch, wenn fotografisch da meist weniger herauszuholen ist. Ausnahmen bestätigen die Regel, wenn ich an mein Dickinson-Foto denke, das durch die für Maiden-Verhältnisse außergewöhnlich flache Bühne fast wie ein Clubfoto daherkommt (siehe unten).

 

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Bei Lacuna Coil und der reizenden Cristina Scabbia war ich aber noch deutlich mehr auf Tuchfühlung. Morgen schaue ich mal beim Dortmunder Leafmeal herein, das mit Avatarium, Voivod und Entomded ein ziemlich fettes Line-up auf die Beine gestellt hat. Wer noch kein Ticket hat, sollte sich das mal überlegen. HIER steht mehr darüber. 

Ansonsten ist mir in dieser Woche wieder einmal aufgefallen, dass aus fotografischer Sicht scheinbar die betrachtende Menschheit den Sinn für Ästhetik verloren hat. Wenn man sich einmal anschaut, was für Fotos enorme Gefallensbekundungen bekommen und welche oftmals außergewöhnliche guten Shots (ich rede nicht unbedingt von meinen) auf der digitalen Müllhalde der Eitelkeiten vor sich dahin darben, kann man nur den Kopf schütteln.

 

So das war's für heute, ich muss Skyrim spielen (LESEN!)

 

 

  

Bis nächsten Freitag?

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 28.10.16

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Heyho, beim Durchstöbern meiner vergangenen Fotos habe ich in dieser Woche festgestellt, wie glücklich ich mit dem, was ich in Sachen Konzertfotos bisher schon so alles machen durfte, sein kann. So richtig aufmerksam wurde ich auf diese Tatsache erst, nachdem bei Facebook Listen befreundeter Fotografen rumgingen, welche Bands sie denn unbedingt noch ablichten wollen. Was soll ich sagen: Die Bands dieser Listen (so weit sie nicht utopisch wie Beatles oder Hendrix waren) habe ich alle schon gehabt, viele mehrfach. Besonders toll: Meine absoluten Lieblingsbands wie Maiden, Kiss, aber auch "kleinere Fische" wie - Achtung doofes Wortspiel - Marillions Fish, Steve Vai oder Crippled Black Phoenix (leider bei katastrophalem Licht) waren dabei. Maiden gleich uffzig Mal. Und das sind dann die Momente, in denen ich mich zutiefst zufrieden zurücklehne, kurz inne halte und... schnell die nächsten Termine plane. Maiden 2017 in Oberhausen wäre ja schon mal ein Glanzpunkt für das kommende Jahr. Mein erstes Maiden-Konzert habe ich 2007 fotografiert, ich würde also Jubiläum feiern. Doch, wenn mich die letzten 12 Jahre in diesem Business etwas gelehrt haben, dann Folgendes: nichts ist planbar. Also, Füße stillhalten und über das, was man schon machen durfte freuen. Alles andere ist dann Bonus.

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Übrigens: die Lemmy-Puppen-Verlosung von vergangener Woche ist dermaßen durch die Decke gegangen, dass ich ein ganz schlechtes Gewissen habe, dass ich nur zwei verlosen konnte. Wer nicht gewonnen hat, sorry! Die beiden Gewinner haben Ihren Lemmy schon erhalten und ich hörte von einer ersten Jack Daniels-Sause mit dem kleinen Gesellen. Bis auf die Emailflut war diese Woche dann aber recht ruhig, Konzerte habe ich mir mal geklemmt, kleine Pausen erhalten den Spaß an der Arbeit.

 

Ein hübsches Halloween-Shooting habe in in dieser Woche immerhin gemacht. RocknRoll-Reporterin Kathrin musste dafür zur Vampirin mutieren und machte dabei ein durchweg guten Eindruck. So gut, dass sie gleich die Titelseiten der Stadtspiegel Marl und Herten zieren durfte. 

 

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Zu guter Letzt ein Aufruf: Ich habe irgendwo gelesen, dass man weitestgehend Trolle im Netz ignorieren soll (wie es uns unsere Internet-Vorfahren ja auch beigebracht haben), aber: jeden Tag einem in die Fresse hauen soll, sprich: ihn mit Argumenten, gern auch aggro entgegentreten soll und so dafür sorgen, dass wir normalen Menschen uns das Internet zurück erobern. Internet Purge NOW! Ich mach das jetzt! Wer noch? 

  

  

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 21.10.16

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Heyho Lesefreunde,

 

die RocknRoll-Reporter haben in den letzten zehn Jahren Motorhead acht Mal fotografiert, ich davon durfte Lemmy gleich sechs Mal vor die Linse kriegen. Das fiel mir am Mittwoch zufällig auf, als ich durch unseren Bandindex brauste. Irgendwie kann ich immer noch nicht glauben, dass der Job im November 2015 in Düsseldorf (HIER) mein letztes Mal in Lemmys Fotograben gewesen sein soll, doch es ist wie ist. Dass ich (und viele viele andere Musikfans da draußen) immer noch von Mr. Kilmister reden, sich bei EMP um Figuren reißen (HIER) und immer und immer wieder Motorhead im Ohr haben wollen, beweist, dass es doch so etwas wie zumindest unmittelbare Unsterblichkeit gibt. Und das ist dann doch wieder ein schöner Gedanke und ein Anreiz, etwas zu bewegen, Leuten etwas zu geben, und seien es nur festgehaltene Konzertmomente in Form eines Fotos. 

 

ACHTUNG: In Zusammenarbeit mit EMP verlosen 2 der formidablen Lemmys!  

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Wer gewinnen will, wird bis zum 26. Oktober 2016, Fan unserer Facebook-Seite und schickt uns eine Facebook-Message mit dem Stichwort ""DOCmeetsLEMMY" oder (wenn er schon Fan ist) schreibt eine Email mit der Betreffzeile "DOCmeetsLEMMY" an unsere Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! !

Hinweis: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Wir benötigen Eure komplette Adresse und, ganz wichtig, ein bis zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen wollt. Dieser Zusatz ist Bedingung für die Teilnahme. Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

 

Zu traurig meine Lemmy-Ausführungen? Sind gar nicht traurig gemeint, aber keine Sorge, ich schmeiße Euch direkt wieder in den Rock'n'Roll-Train. Den steuert nämlich ein Finne ganz vorzüglich. Lokführer Michael Monroe, der eigentlich Matti Fagerholm heißt) knatterte mit seiner Band ordentlich durch den Bochumer Rockpalast. Wenngleich ich ihm bis auf wenige Ausnahmen ein eher schwaches Songwriting-Repertoire attestiere, ist er live einfach eine Granate. Glaubt Ihr nicht? Schaut Euch einfach DIESE Fotos an. Da kommt schon eine Menge Esprit rüber.

Genauso viel Spaß machen mir auch die Monster von Lordi. Finnische Woche im Hause Rock könnte man also sagen, denn die waren in der Zeche und ließen ebenfalls nix anbrennen. Und auch hier bin ich von der Songwritingqualität der Jungs nicht allzu überzeugt, was aber auch beweist, dass Live und Konserve zwei völlig unterschiedliche Dinge sein können. Ach ja, Bilder habe ich da ja auch mitgebracht. Guckt einfach mal HIER!

 

Lemmy 

 

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch auch heute noch einmal auf zwei Dinge hinweisen: Wer mich wirklich umfassend stalken will, sollte sich meinen Instagram-Account notieren: instagram.com/rnr_reporter/ - da gibt es viele, viele Fotos - auch unmusikalischem Inhalt. Und mein 366-Tage-Fotoprojekt Groun Dead geht in die Endphase. Das Jahr habe ich bisher ziemlich gut bewältigt und es hat bis hier her viel Spaß gemacht. Eine Fortsetzung über das Jahr 2016 hinaus kommt dennoch nicht in Frage. Been there, done that. Ach ja: HIER entlang!

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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Doc 'n' Roll - 14.10.16

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Pläne, Pläne, Pläne... sind dafür da, durchgekreuzt zu werden. Jedenfalls, wenn man im Musikbusiness tätig ist. Erinnert Ihr Euch, dass ich am Samstag zwischen Turbohalle 1(Rammstein-Coverband Völkberall) und Turbo 2 (Blues Pills) pendeln wollte? Das habe ich auch, aber nach meiner Ankunft in Turbo 1 wurde mir verkündet, dass die Coverband sich Fotos schenken lassen möchte. Es gab einen Wisch, der besagte, dass man alle Bilder innerhalb von 14 Tagen den Epigonen zuschicken solle und diese die Fotos dann für lau verwenden dürften. Ein wenig baff war ich da schon, wenn eine Band, die die Songs einer anderen Band nimmt, um diese 1:1 nachzuspielen, so etwas verlangt. Da ist der Umzug in die größere Halle den Nachspielmusikern scheinbar zu Kopfe gestiegen. Selbstredend habe ich das nicht unterschrieben und ich habe auch kein Verständnis für Leute, die so etwas unterschreiben. Nicht falsch verstehen: Auch ich verschenke immer mal wieder Fotos an Bands (aus den verschiedensten Gründen), aber dann entscheide ich, an welche und ob ich das möchte - nicht die Bands. In der Regel stelle ich gerne diesen Vergleich an: Ich schenke Euch meine Fotos, dafür lade ich Eure Songs illegal runter. Im Falle von Völkerball ist aber nicht einmal das möglich: Sie haben ja keine eigenen Songs, sondern bedienen sich bei Rammstein. Zahlen die eigentlich Gema für das Nachspielen?

 

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Bei den Blues Pills war dann hingegen alles ganz smooth und entspannt. Mit "Stray Train" habe ich sogar eine neue Band kennengelernt, die mir richtig gut gefallen hat. 

Am Ende war ich dann sogar Mr. Wichtig und konnte mit einem AAA-Pass rumwedeln, denn ich sollte das Abschlussfoto der Pillen machen. Das hat Fotografenkollege Niklas sogar hübsch festgehalten (siehe Foto).

Ein schöner Abschluss eines Abends, der mit idiotischen Fotoverträgen begonnen hat. Fotos vom Abend gibt es HIER! 

Gestern war ich dann bei den Rocker von Y&T im Turock. Noch eine Bildungslücke geschlossen. Auch Lordi noch nie gesehen zu haben ist eine solche. Da bin ich zum Glück schon fein raus und morgen schaue ich mir das Spektakel noch einmal an. Warum? Weil die einfach Spaß machen - zumindest live. 

Für meinen heutigen Groun Dead-Schuss habe ich übrigens rund zwei Stunden gebraucht. Habt Ihr schon einmal ein Fisheye durch das Schallloch einer Westergitarre gestopft, danach eine kleine Kamera dazu und im (!) Korpus der Gitarre beides zusammenmontiert? Kurzum: it takes a while... Danach die Kamera ausrichten und das indirekte Licht setzen. Gesteuert habe ich das Ganze dann per Smartphone. Das Ergebnis ist aber sehr hübsch geworden (siehe unten). Mein 366-Tage-Fotoprojekt Groun Dead geht damit in die Endphase. Das Jahr habe ich bisher ziemlich gut bewältigt und es hat bis hier her viel Spaß gemacht. Eine Fortsetzung über das Jahr 2016 hinaus kommt dennoch nicht in Frage. Been there, done that. Ach ja: HIER entlang!

 

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Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 07.10.16

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Greetings from... naja, auch egal woher. Ich weiß nur, dass ich seit dieser Woche nicht mehr in Urlaub bin und schon alles wieder mächtig tobt. Die Konzertfront zum Beispiel. Da ging der Herbst für mich am Dienstag mit Madness los. Unglaubliche 60 Euro wollten die für ein Ticket haben. Dementsprechend war der RuhrCongress auch nicht proppevoll. Ich war dennoch überrascht, wieviele die Ska-Brigade aus England sehen wollten. Zu Recht jedenfalls, denn sie räumten ordentlich ab.Fotos gucken? Ok, HIER entlang.

Kathrin war zeitgleich bei den pornösen Stahl-Panthern in der verbotenen Stadt am Rhein. Auch dank einer gnädigen Leihgabe des Chefs (ICH) in Form eines tollen Weitwinkels hat sie einige grandiose Schüsse mitgebracht. Gucken? Schon wieder? Ok. HIER!

Ach und besonders toll war natürlich mal wieder Dead Lord im Turock. Fotos gibt es HIER!

Dann habe ich noch 17 Stunden lang Hörbuch gehört. Kein Scheiß. Kennt Ihr das, wenn ein einziger Faktor fast alles kaputt macht? Thees Uhlmann ist dieser Faktor. Der liest die herausragende Bruce Springsteen-Biographie derart schnoddrig, dass es einem die vielleicht beste niedergeschriebene Lebensgeschichte eines Musikers in den letzten Jahrzehnten in dieser Medienform komplett verleidet. Mehr dazu sage ich HIER!

 

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Und am Wochenende? Versuche ich den Spagat zwischen Turbinenhalle 1 und 2. In 1 gibt es Arznei in Form der Blues Pills (Foto), während es in 2 feuriger zugeht. Völkerball ist eine flammende Rammstein-Tribute-Band. Wo Ihr hingehen sollt? Schwere Entscheidung. Da kann ich Euch leider nicht weiter helfen. 

 

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch auf zwei Dinge hinweisen: Wer mich wirklich umfassend stalken will, sollte sich meinen Instagram-Account notieren: instagram.com/rnr_reporter/ - da gibt es viele, viele Fotos - auch unmusikalischem Inhalt. Und mein 366-Tage-Fotoprojekt Groun Dead geht in die Endphase. Das Jahr habe ich bisher ziemlich gut bewältigt und es hat bis hier her viel Spaß gemacht. Eine Fortsetzung über das Jahr 2016 hinaus kommt dennoch nicht in Frage. Been there, done that. Ach ja: HIER entlang!

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 30.09.16

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Heyho, dieses Mal melde ich mich aus der Hauptstadt. Berlin - das muss ich neidlos zugeben - ist immer noch mächtig hip, wenn auch der Coolnessfaktor natürlich nicht mit dem vor Mauerfall vergleichbar ist. Als eingefleischter Ruhrie findet man sich an der Spree ziemlich gut zurecht, denn es gibt einige Dinge, die einem das Einleben besonders leicht machen. Die freche Berliner Schnauze etwa ist vergleichbar mit dem Ruhrpott-Schandmaul. Immer frei raus und dann ist auch gut. Strukturell ist die Stadt derart zerrissen, dass auch hier der Pott ziemlich ähnlich ist. In Berlin denkt keiner drüber nach, wenn er mal eben von Neukölln zum Teufelsberg in den Grunewald muss/will. Wenn man als Mülheimer nach Dortmund will, tut man das halt auch eben. Wenn der ÖPNV nun nur noch bei uns ein wenig mehr von Berlin hätte...

 

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Apropos Teufelsberg: Das ist nicht wirklich mehr ein Geheimtipp, einen Besuch aber dennoch wert, wenn man auf dezenten Lost Place-Charme steht. Auf dem Schuttberg befinden sich die markanten Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte. Nach dem Abzug der Militärs wurde die Anlage von 1991 bis 1999 als Flugsicherungsradar-Station genutzt. Seitdem stehen die Gebäude leer. Die Sicht von ganz oben ist sensationell.

HIER findet Ihr ein paar weitere Bilder (oder klickt einfach auf das Bild im Beitrag).

Ansonsten ziehe ich von Kiez zu Kiez und begeistere mich an den vielen vielen Kneipen, Cafés, urigen Geschäften und seltsamen Vögeln im Straßenbild. Eine Weile Berlin könnte ich mir also durchaus vorstellen, aber nicht zu lange - der Ruhrpott ruft dann doch schnell mit seinem stählernen Herzen nach mir. 

 

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Musikalisch hat mich in dieser Woche erneut Iron Maiden gepackt: Die kommen nämlich nicht nur im kommenden Jahr noch einmal auf Deutschland-Tour mit "The Book of Souls", sondern Mastermind Steve Harris gastiert mit seiner Nebenbei-Combo British Lion auch noch im November diesen Jahres im Turock ! Näher dran geht nicht.

 

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch auf zwei Dinge hinweisen: Wer mich wirklich umfassend stalken will, sollte sich meinen Instagram-Account notieren: instagram.com/rnr_reporter/ - da gibt es viele, viele Fotos - auch unmusikalischem Inhalt. Und mein 366-Tage-Fotoprojekt Groun Dead geht in die Endphase. Das Jahr habe ich bisher ziemlich gut bewältigt und es hat bis hier her viel Spaß gemacht. Eine Fortsetzung über das Jahr 2016 hinaus kommt dennoch nicht in Frage. Been there, done that. Ach ja: HIER entlang!

 

 

 

 

Bis nächsten Freitag!

 

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 23.09.16

 

 

Guitarsession-Studio-1569-Bearbeitet

Hi, hier ist heute nicht soooo viel los. Der Doc macht Urlaub, aber Schreiben und Fotografieren ist ja auch eine Art Passion, deshalb schieße ich wie wild durch die Gegend und schreibe ab und an (zu wenig).Nachdem ich die letzte Woche am Strand verbracht habe, gönnte ich mir gestern einen Tagestrip an den sauerländischen Möhnesee. Ich kann das bei gutem Wetter nur empfehlen. Wichtig: Gaaanz früh losfahren, damit man vor

den ganzen Touris und den Rentnern die Gegend noch für sich alleine hat. So ab der Mittagszeit geht der Spuk da nämlich los. Bei 20 Grad faulenzte ich an Bootsstegen und lag einfach nur in der Sonne (naja, ich habe auch Fotos gemacht). Dass ich ein Sonnengegner bin, ist eine böse Unterstellung übrigens. Wenn ich weiß, dass abends die Hitze des Tages weggespült wird, mag ich es durchaus ein paar Stunden nur in den gelben Feuerball zu blinzeln. Dass man durchaus karibische Gefühle im Sauerland bekommen kann (klingt komisch, ist aber so), zeigt mein kleines Drohnenfoto hier. 

Mein RocknRoll-Reporter-Kollegin Kat hat mich in dieser Woche darüberhinaus selbst einmal zum Rockstar gemacht - zumindest fototechnisch. Einmal haben wir ein Van Halen-Fotomotiv mit meiner geliebten Ibanez Jem von 1998 (die originale, nicht den schnöden Nachbau aus 2015) nachgestellt, danach oute ich mich als einzig wahrer Kiss-Gitarrist. Well done, Kat.

 

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Zurück zum Geschäft: Heaven Shall Burn in der Zeche Carl? Klingt auch komisch, war aber so. Die Zeche ist nun keine Mega-Arena, doch eine ziemlich nette Location. Umso erfreulicher, dass da nach längerer Durststrecke in der Vergangenheit jetzt wieder vermehrt Konzerte gefeiert werden. Fotos von Heaven Shall Burn findet Ihr HIER! Ach ja: Die waren auf Clubtour da und haben die Hütte ordentlich gerockt.

Am Wochenende lockt mich die stichhaltige Verbindung zwischen Musik und Tattoos nach Oberhausen, bevor ich mich in die Bundeshauptstadt aufmache. Mal nach dem Rechten (nicht DEN Rechten) sehen. 

 

Noch ein Tipp: Wer mal in Richtung Alkmaar an der holländischen Küste tuckert, sollte sich das hübsche Beatles-Museum einmal anschauen. Ich habe HIER einen Artikel darüber verfasst.

 

Bis nächsten Freitag

 

 

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Guitarsession-Studio-1506-Bearbeitet

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 16.09.16

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Sommer, Sonne, Sonnenschein - halt! War da nicht was? Genau, just in dem Moment, wo ich am Strand bin, hört der Sommer auf. Geschieht mir Recht, werden jetzt Einige sagen, bin ich doch bekennender Anti-Hitzefan. Regen am Strand ist dennoch doof, aber ich mach das Beste draus. Die abgelaufene Woche brachte ein Konzert von The Who. Die sind uralt und das Publikum war nicht wesentlich jünger. Die komplett bestuhlte Arena war voll, die Sitzplätze ganz vorne sollen rund 400 Euro gekostet haben. Wer auf die Idee kommt, soviel Geld auszugeben, ist mir zwar immer noch schleierhaft, aber sei es drum. Ich stand dann mit einer ganzen Horde anderer Fotografen vor der ersten Reihe und hab Opi Pete und Kompagnon Roger beim Fiedeln fotografiert. Für ihr Alter zeigte die Band, in der auch Ringo Star-Sprössling Zak Starkey (immerhin auch schon 50) trommelt, eine gute Show, wenngleich der letzte Drive, die Energie des 2007er Gastspiels, dann doch deutlich fehlte. Uns Knipschaoten war es dieses Mal "erlaubt" bis zur Bühnenmitte zu gehen. Klar, dass Townsend auf der von uns entfernten Bühnenseite stand. Fotos gibt es HIER!

 

Einen Tag vorher war ich dann bei den Chemical Brothers... Fragt mich nicht, warum. Wahrscheinlich, weil ich sie mit den Dust Brothers verwechselt habe. Nein, eher, weil es das einzige Deutschland-"Konzert" war. Warum die Anführungsstriche? Denkt mal selber nach. Musiker geben ein Konzert, der DJs drücken Knöpfe. Schade, dass man die beiden Tastenklopper auch kaum erkennen konnte, weil sie sich hinter einem meterhohen DJ-Pult und vielen vielen Nebelschwaden versteckten. Das Bild unten zeigt keineswegs ein 3D-Ultraschall eines werdenden Menschen, es ist eines der "Konzert"-Fotos...

 

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Ansonsten habe ich in dieser Woche den Weihnachtsmann interviewt. Kein Scherz.Der beklagte sich im (fiktiven) Gespräch, dass er die ganze Auslieferung nicht mehr richtig schaffen würde und man dringend jetzt schon selber anfangen solle Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Die Rentiere seien überlastet und so... Es sind nämlich weniger als 100 Tage übrig, dann schneit der heilige Abend über uns herein. Und, auch, wenn dieses "Interview" in meinem Hauptjob verkäuferische Zwecke erfüllen sollte, bin ich in der Tat ein Typ, der vor dem 1. Dezember alles beisammen haben will. Denn wer weit vor Dezember Weihnachtspräsente kauft, hat einen entspannten Winter. Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten: Bei 34 Grad ist man leicht geneigt, Badebekleidung zu verschenken. Das kommt unter dem Tannenbaum dann zumeist eher so mittelmäßig gut an. Deshalb sollte man mit Bedacht vorgehen, hat man aber einmal den Dreh der im Herbst gekauften Weihnachtsgeschenke raus, entspannt man sich im Winter auf den Weihnachtsmärkten, wenn alle anderen hektisch sind. Aber soweit sind wir natürlich noch nicht. Es wird nämlich ein heißer Herbst, zumindest auf den Konzertbühnen. Ich denke da an Volbeat, Steel Panther oder die Blues Pills. Einen guten Überblick findet Ihr in unserem GigGuide (HIER!)

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 09.09.16

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Ach watt... schon wieder Freitach? War doch gerade erst. Egal, schreib ich halt mal drauf los. Nur wovon? Zum Beispiel von alten Männern, Superstars gar, die es nicht nötig haben, die Fotografen zu gängeln. The Who (morgen in Oberhausen) haben keinen Fotovertrag und lassen sich - wie es sich gehört - aus dem Graben der OB-Arena fotoknipsen. Vorbildlich, wenn man mal an die Schwachköpfe der Dröhnfraktion denkt. Den Namen der Unfugskombo will ich gar nicht mehr erwähnen, wer letzte Woche den Freitag verschlafen hat, liest HIER alle relevanten Informationen.Erzählen könnte ich Euch auch über die Technikwoche. Da gab es ne ganze Menge Zeugs. Obsthersteller Apfel stellte sein neustes Ei vor. Iphone 7 heißt es, sieht aus wie das 6er und verzichtet ab sofort auf einen Klinkenanschluss für den Kopfhörer. Da man sich wohl bewusst war, wie sehr das viele stören würde (ab sofort ist der Lightninganschluss auch für die Audioausgabe zuständig) hat Apple einen Adapter beigelegt. Das ist nicht mehr mein Apple. Adapter kostenlos beigelegt und nicht für 49 Euro im Einzelhandel? Verstörend. Ansonsten lässt mich sowohl die Debatte (ich benutze wunderbare Blauzahn-Kopfhörer - Nachteil: immer auf den Akkustand achten vor der Benutzung - Vorteil: kein Kabelsalat) als auch das neue Telefon erst einmal kalt. Das 6er tut es noch bestens und ist super. So warte ich auf ein hoffentlich radikales Redesign beim Ifön 8 im nächsten Jahr. 

 

Apropos Update: Auch Sony will mehr Kuchen als sie essen können. 

Da kommt dann nämlich schnell schnell die Playstation Pro heraus. Die kann dann 4K-Spiele und überhaupt soll alles soviel toller sein. Erst sollte sie ja PS4 Neo heißen, das "Pro" empfinde ich als Humbug, denn es löst (zumindest bei mir) den Reflex aus, dass ich nicht (mehr?) "proffeschenell" genug bin. Jetzt bin ich traurig. Danke Sony...

 

In Sachen Musik und Jäger/Sammler-Humbug habe ich in dieser Woche endlich endlich eine Ace Frehley Les Paul ergattern können. Die Epiphone mit Blitzen und Atzes Konterfei auffe Kopfplatte habe ich damals (gebaut bis 2007) irgendwie verpasst (oder hatte ich kein Geld, weil das Iphone 1 so teuer war?). Danach war ich stets auf der Suche, doch die Koreapfanne ist scheinbar entweder einigermaßen selten oder aber (was ich eher glaube) verkauft keiner, wenn er sie einmal hat. Kiss-Fans sind ja generell seltsam. Aber nun ist ja alles gut, Atzes 3-Humbucker-Monster ist eingetroffen und ich habe die kleines Asse sie eingehend begutachten lassen (siehe Foto).

 

Genug gequatscht? Kurz noch: Heute will ich die Chemical Brothers fotografieren - nur um Euch zu beweisen, dass es mir bei meinen Fotoarbeiten ganz bestimmt nicht (oder selten) auf die Musik ankommt...

 

 

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Doc 'n' Roll - 02.09.16

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Heyho, himmelhochjauchzend, zu todebetrübt - zwischen diesen beiden "Aggregratzuständen" schwebt der Musikfotograf stets. Hatte ich letzte Woche noch viele tolle Sachen zu berichten, gibt es heute einen Wahnanfall einer Band namens Sunn O))). Sunn, wer? Genau. Ich kannte das Zeugs bisher auch nicht, wurde aber angefragt, ob ich die fotografieren kann. Immerhin: Die spielen bei der "Ruhrtriennale". Der Blick auf die Seite verrät mir: "Bei Sunn O))) wird Klang zur körperlichen Erfahrung.

Die stilbildende US-amerikanische Drone- oder Doom-Metal-Band erlangte durch ihren exzessiven Umgang mit Drones, lang anhaltenden niederfrequenten Klängen, große Bekanntheit." Kurzum: Hier wird aus Müll Musik gemacht bzw man tut so als sei das Musik. So weit, so (mir) egal - ich knips alles, auch Helene. Als dann der Vertrag kommt, wird mir eines klar: Die "Künstler" möchten eigentlich gar nicht fotografiert werden. Es geht gut los: "ALL PROFESSIONAL PHOTOGRAPHERS ON ASSIGNMENT MAY SHOOT FOR MAXIMUM 10 MINUTES, STARTING AT 45 MINUTES IN TO THE SET, NO FLASH, FROM THE SOUNDBOARD AREA OR OTHER SUCH AREA DETERMINED BY TOUR MANAGER" Die Großschreibung, etwas, was ich als rüde un unhöflich empfinde, habe ich mir nicht ausgedacht. Das steht genau so im Vertrag übrigens. 

 

Showbeginn ist um 23 Uhr, shooten dürfte man dann also ab 23.45 Uhr, vom Mischpult aus oder woanders, außer der Bühnennähe.

Weiter im Texte: "Copies of images must be sent via email to management  at the end of the night or the beginning of the next day." Mal überlegen: 0 Uhr ist man aus der Dröhnscheiße raus, nach Hause fahren Bilder bearbeiten und abschicken, damit man es ja bis zum nächsten Morgen schafft. Für mich kein Problem, mache die Bilder ja ohnehin fertig nachts. Aber zwingen lasse ich mich dazu  nicht. Und als wäre das nicht genug: "SUNN 0))) shall be granted reproduction rights and unlimited usage of such images containing their likeness. Any use of images beyond the scope of assignment listed on this release, is prohibited without written consent."Letzteres ist fett gedruckt, klar...

 

Ok, da bin ich dann endgültig raus. Sollen sie ihre "Musik" doch alleine machen. Man muss sich auch als Konzertfotograf nicht alles gefallen lassen. 

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Nun zu was Schönem: Heute ist Turock Open Air mit einigen der Band, die Ihr oben sehen könnt, - garantiert ohne idiotische Gängelverträge von unbekannten Weltstars...

 

  

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 26.08.16

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Heyho! Heute, Leute, kann ich es Euch endlich erzählen. Das am Mittwoch erscheinenden Rock Hard-Magazin (Abonennten erhalten das Heft in der Regel am Wochenende) glänzt mit einem meiner Fotos auf der Titelseite. Dafür habe ich die deutsche Thrash-Ikone Tom Angelripper zu einem netten Shooting geladen, damit wir die dem Heft beigelegte Vinyl-Single (!) auch kräftig feiern können. Das Shooting war wirklich sehr cool, Tom in Bestform.

Der Typ kennt einfach seine Posen, kein Wunder, ist er doch lang genug dabei. Dabei kamen einige coole Shots heraus, das Rock Hard wählte dann den obligatorischen Patronengurt-Tom als Coverbild. Kann ich gut mit leben. Hier seht Ihr ein weiteres Foto aus der Session. Das hätte ich wohl als Titelbild favorisiert. Ausprobiert haben wir auch andere Dinge, die etwas vom üblichen Sodom-Image abwichen. Tom im All mit der Erdkugel in seinen Händen zum Beispiel. Aber das war dann doch zu Blind Guardian ...

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Fürs Rock Hard war ich natürlich auch im Wackener Schlamm unterwegs und gleich 25 Bilder meiner Tour de Force im hohen Norden sind unter anderem im Heft zu finden. Wer jetzt noch den Gang zum Kiosk scheut, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Dazu gibt es weitere (nicht im Heft veröffentlichte Schüsse) in der kostenlosen Rock Hard-App für IOS und Android!

Ansonsten habe ich in dieser Woche Hörbuch gehört. "Kill your friends" genauer gesagt. Und, wie es sich für den RocknRoll-Reporter gehört, gibt es auch nun dieses "Standardwerk" der Musik-Belletristik hier an Ort und Stelle in Form eines Reviews (HIER). 

 

 

Mein 366-Tage-Fotoprojekt (Schaltjahr!) geht indessen schon gemächlich auf die Zielgerade zu: Jeden Tag ein Bild aus der Sicht von Groun Dead, dem kleinsten Fotografen des Planeten, immer auf der Suche nach dem heißestem Schuss in einer Welt voller Gefahren, in einer Gesellschaft, die ihn meistens nicht einmal wahrnimmt. Lange nicht mehr dagewesen? Es lohnt sich, mal wieder hinzusurfen. Ich sag nur kotzende Partygirls, Makros von Monstern, Geld und Kapriolen.  Gucken kann man entweder auf Facebook HIER oder per Blogspot HIER (was etwas übersichtlicher ist, will man alle Bilder anschauen).

 

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Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 19.08.18

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Moin, Moin,

 

nach meiner "Brandrede" vom letzten Freitag (wer es nicht gelesen hat, kann und sollte es HIER noch tun), habe ich enormen Zuspruch bekommen, was mich annehmen lässt, nicht ganz falsch gelegen zu haben. Danke dafür. Sogar beim Konzert von Bob Geldorf (Fotos HIER) bin ich darauf angesprochen worden - ganz ohne Hasskommentare sogar. Apropos Geldof: Mein Leben lang dachte ich, der Gute hieße GeldoRf! Wie blöd kann man eigentlich sein? Vielleicht habe ich als alter Fußballer aber die Ausrede, dass ich immer an den Bochumer Jürgen Gelsdorf gedacht habe? Aber konnte der singen? Hmm, Bob kann eigentlich auch nicht singen, zumindest in Mülheim war es eher eine krächzende Angelegenheit. Spaß hat es aber dennoch gemacht. 

Und sont? Das Olympiafieber endet am Wochenende. Da bin ich sehr froh drüber. Verstehen wir uns nicht falsch: Das waren sicherlich die mit Abstand schlimmsten Spiele der letzten Jahrzehnte. Unfaire einheimische Fans, Ekelwasser bei den Ruderwettbewerben, seltsame grüne Becken im Turmspringen, Skandale um Eintrittskarten, halbleere Stadien... Der Sport macht mir aber dennoch immer so viel Spaß, dass ich fast alles gucke. Selbst gruseliges Zeugs wie Bodenturnen. Mein Herz habe ich aber an die sensationell aufspielenden deutschen Beachvolleyballerinnen verloren und bin sogar in der Nacht zum Donnerstag um 5 Uhr aufgestanden, um das Finale zu schauen. Ihr merkt, es wird komisch mit mir. Aber das ist ja am Wochenende vorbei. 

Musikalisch ist gerade eine Miniflaute. Voivod oder Queensryche am Mittwoch? Nää, Gladbach spielt in der Champions-League-Quali. Aber vielleicht bekomme ich ja eine andere RocknRoll-Reporterin dahin befördert, so dass es Fotos hier gibt. Da bin ich guter Dinge. 

Aber jetzt genug gequatscht, der Urlaub kommt näher und ich fasse mich kurz. Muss auch mal sein...

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 12.08.16

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Aloha, Wacken ist vorüber und ich bin wieder gechilled. Naja, beinahe, denn was so in den Kommentarspalten des Internets abgeht, ist ein Krieg. Ein Krieg gegen Andersdenkende, ein Krieg wider den gesunden Menschenverstand. Ich habe nur einmal drei Beispiele, die mir in dieser Woche begegnet sind, mitgebracht.

 

Fall 1 - Trump ruft zum Attentat gegen Clinton auf (weitere Infos HIER): Viele, sehr viele Kommentare, die ich gelesen habe, beteuern, dass er ja ein super Typ ist, das sicher so nicht gemeint habe, ABER... Hillary das schon nicht besser verdient hätte, gehöre sie doch einer Kaste linker (und damit verlogener) Politiker an. Nicht selten, wird in den Kommentaren unter solchen Artikel Deutschland mit ins Spiel gebracht. Motto: "So einen bräuchten wir hier auch mal, der würde der Merkel ordentlich den Marsch blasen." Einen starken Mann halt, 1933 revisited sozusagen. Apropos Merkel: Die kommt immer wieder drin vor, in den Kommentaren. Egal, ob es um Haustierhaltung oder US-Politik geht, Merkel hat unser Land hingerichtet. Als leidenschaftlicher NICHT-Merkel-Wähler, wie ich es einer bin, kommt man da in einer ganz missliche Lage. Man ist gewillt, jemanden zur Seite zu springen, den man a) nicht mag und b) nicht gewählt hat, der aber c) unreflektiert mittlerweile für das schlechte der Welt verantwortlich gemacht wird. Im Fall Trump wird gerne geschrieben, dass er ja derjenige sei, der gegen die ganze Polit-Bande der USA kämpfen würde. Hier ist die Aluhutfraktion besonders gern anzutreffen, sind Verschwörungstheorien Gang und Gäbe. Man könnte darüber lachen, wäre es nicht so traurig, dass es Menschen gibt, die einen knallharten und krupellosen Geschäftsmann als den Befreier der USA sehen. Aberwitzig (ohne, dass ich Clinton nur einen Deut besser sehe). Hier mal nur drei Kommentare...

 

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Fall 2 - Steel Panther (HIER) auf dem Wacken-Festival: Arte schreibt auf Facebook, welche tollen Livegigs im Archiv schlummern, unter anderem der der US-Satiremetaller von Steel Panther. Neben diversen "die sind so scheiße"-Bekundungen (keine Frage, kann man so finden. Es tut aber auch nicht Not, zu jeder Meldung der Welt seine Meinung irgendwo abzulassen - Stichwort Geltungdrang), finden sich auch zahlreiche böse bis sehr böse Sexismus-Vorwürfe. Die Frauen dort auf der Bühne (die da freiwillig stehen und nicht auf einem Sklavenmarkt eingekauft wurden) würden als Fleisch als Waren betrachtet und so weiter und so weiter. Noch schlimmer: In den Texten würde es ja ausschließlich ums F***** gehen und darum zügellos Frauen zu gebrauchen. Das Konzept der Satire ist ein schwieriges, aber wenn man sich einmal fünf Minuten Zeit nimmt, sollte man es zumindest in den Grundzügen verstehen.

 

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Fall 3 - noch mal Wacken: In nahezu jedem Beitrag über das Megafestival finden sich Meinungsbekundungen, dass es das schlimmste Ballermann-Fest der Welt ist, der Kommerz das Event getötet hat, dort nur Kackbands spielen würden, es zu teuer wäre. Selbst, wenn das alles zutreffen würde: Warum, liebe Leute, fühlt Ihr Euch bemüßigt, all das der ganzen Welt immer und immer wieder kundzutun? (Stichwort Geltungsdrang again) Warum vor allem immer wieder und wieder? Weil Euch keiner Ernst nimmt und bestärkt? Oder ist das das Motto "steter Tropfen höhlt den Stein"? Warum ist es wichtig geworden, jedem alles vermiesen zu wollen? Wacken-Bilder gibt es übrigens HIER!

 

Gesunden Menschenverstand...  würde ich einfordern, wenn es möglich wäre. Doch der scheint bei einem Großteil der armen und von sich selbst vernachlässigten Bevölkerung nicht mehr reaktivierbar. 

 

Frei nach Steel Panther könnte man also sagen "Kill those fucking fuckheads", würde das dann aber natürlich wie Donald T. meinen. Rein platonisch ... oder so.

   

 Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doc 'n' Roll - 05.08.16

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Heyho, es regnet... natürlich. "Rain or shine" ist das Motto des Wacken Open Airs, in den letzten Jahren scheint es gefühlt nur zu regnen. Deshalb war die Wahl der Schuhwerks (Gummistiefel und Wanderstiefel) eine gute. Fotos vom großen Spektakel (gestern haben Maiden wie erwartet alles abgerissen) findet Ihr auch auf dieser Seite. Einfach mal HIER stöbern.

Apropos Maiden: Gleich zwei skurrile Situationen ergaben sich gestern. So waren zu Whitesnake und Iron Maiden gerade mal 13 Fotografen zugelassen (sonst stehen hier locker 40 am Graben). Ich durfte bei beiden Shows dabei sein, kann die Bilder aber niemandem online zeigen. Da müsst Ihr wohl aufs kommende Rock Hard warten am 31. August. Da gibt es darüber hinaus auch einen weiteren Mega-Beitrag von mir.

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Weil ich seit Mittwoch hier im hohen Norden bin, ist dieser DocnRoll etwas abgespeckt. Apropos Nord(en): Das Nord Open Air war mal wieder richtig geil.

Vor allem John Bush hat einmal mehr gezeigt, dass er einer der besten Sänger des Planeten ist. Und Anthrax touren weiterhin mit Joey Belladonna.... krächz krächz. Bilder vom Nord Open Air gibt es HIER! 

Jetzt, wo das Jahr mehr als halb um ist, möchte ich einmal wieder auf mein Fotoprojekt hinweisen, welches ich nun schon sagenhafte sechs Monate täglich durchziehe. Was sieht man von der Welt, wenn man nur 7cm groß ist?

Groun Dead ist der kleinste Fotograf des Planeten, immer auf der Suche nach dem heißestem Schuss in einer Welt voller Gefahren, in einer Gesellschaft, die ihn meistens nicht einmal wahrnimmt...

Das Projekt, jeden Tag in 2016 ein Bild "grounded", also vom Boden aus zu schießen, fordert mich ganz schön, doch ein paar richtig coole Shots sind dabei bislang rumgekommen. Schaut doch mal rein. HIER!

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock