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Samstag September 22, 2018
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13 items tagged "Kino"

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Fotos: Premiere Andy Brings Full Circle

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Es ist vollbracht: Andy Brings hat sein Filmprojekt "Full Circle" ins Kino, genauer gesagt in die altehrwürdige Essener Lichtburg gehievt. Wir waren am roten Teppich und haben Fotos von:

 

Andy Brings Full Circle

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

 

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Gewinnspiel zu Infinity War mit Elbenwald

E1051970 15ab5d09861154 600x600Marvel holt zum großen Schlag aus: In "Infinity War" (im Kino ab 26. April) kommt es zum Showdown zwischen den Avengers und Thanos, der mit den Infinity Stones die Herrschaft über die Galaxie anstrebt. Doch selbst die geballten Kräfte von Iron Man, Captain America, Thor, Black Panther, Spider-Man, Black Widow und Doctor Strange reichen nicht aus – daher bekommen sie galaktische Unterstützung durch die Guardians of the Galaxy! BÄMM!

Bei so viel Trallala und Hallo kann sich der RocknRoll Reporter nicht einfach zurückhalten und greift in den Kampf mit ein: In Form eines Gewinnspiels. Zusammen mit Elbenwald verlosen wir ein "Infinity War"-Brettspiel und eine Infinity-Stones-Kaffeetasse.

 

Elbenwald erweckt Hobbies zum Leben und verhilft der Fantasie zum Durchbruch in den Alltag. Nostalgiker gelangen zurück in die kultigen Welten ihrer Kindheit. Das Sortiment von Elbenwald umfasst rund 15.000 Produkte aus Fantasiewelten wie Harry Potter, Der Hobbit, Herr der Ringe, Star Wars, Avengers, Batman, Superman, World of Warcraft oder etwa der sehr beliebten Fantasy-Fernsehserie Game of Thrones. Aber auch Anhänger von weniger bekannten Nischen finden hier das Richtige.

Des Weiteren umfasst das Sortiment von Elbenwald auch Kleidung und Accessoires für Rockabilly Fans, Freunde des Mittelalters und LARP-Spieler, von exquisiten Gewändern bis hin zu strapazierfähigen Roben ist alles dabei. Und für das Gelage nach dem Spiel gibt es natürlich auch die passenden Trinkhörner.

Elbenwald gibt es bereits seit dem Jahr 2000, die Erfolgsgeschichte begann mit dem "Einen Ring" und seitdem wurde das Sortiment an Merchandise-Produkten massiv erweitert. Die Gründer von Elbenwald sind selber absolute Fans und Nerds, sie wissen genau, was die Kunden wollen.

 

 

 

 

Merch zum Film findet Ihr HIER!

 

MITMACHEN! So geht's:

 

Wer gewinnen will, wird bis zum 8. Mai 2018, Fan unserer Facebook-Seite und schickt uns eine Facebook-Message mit dem Stichwort "Elbenwald" oder (wenn er schon Fan ist) schreibt eine Email mit der Betreffzeile "Elbenwald" an unsere Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ! Gebt Euren Wunschgewinn an!

Hinweis: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Wir benötigen Eure komplette Adresse und, ganz wichtig, ein bis zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen wollt. Dieser Zusatz ist Bedingung für die Teilnahme. Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

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Noch ein letztes Mal: Mötley Crüe - Verlosung

PictureAm 13. Oktober 2016 rockt “Mötley Crüe: The End” für eine Nacht die Kinoleinwände in Deutschland, Großbritannien, Südamerika, Australien und Japan. Der Film dokumentiert den finalen Auftritt der legendären Band und beschert Mötley Fans in der ganzen Welt einen würdigen Abschied von ihren Helden.

Nach 35 Jahren beendeten die Rock-Ikonen Mötley Crüe am 31. Dezember 2015 ihre Karriere als Band mit einer weltweiten Abschiedstour. Das spektakuläre Abschlusskonzert fand im Staples Center in ihrer Heimatstadt Los Angeles, Kalifornien, statt - nur ein paar Kilometer vom Sunset Strip entfernt, wo einst die berühmt-berüchtigte Karriere der Band ihren Anfang nahm. Mötley Crüe begeisterte die ausverkaufte Arena mit Performances ihrer Mega-Hits wie “Kickstart My Heart”, “Girls, Girls, Girls”, “Home Sweet Home” und “Dr. Feelgood”.

Um allen Mötley Crüe Fans weltweit die Möglichkeit zu geben, das Abschiedskonzert ihrer Helden zu erleben, haben sich MusicScreen, Live Alliance, Eagle Rock Entertainment und Tenth Street Entertainment zusammengeschlossen und die gesamte Action des Abends gebührend eingefangen. Am 13. Oktober 2016 wird nun das eindrucksvolle Ergebnis in ausgewählten Kinos die Leinwände rocken. Zusätzlich zu den epischen Konzertaufnahmen bekommen die Kinozuschauer exklusive Behind-The-Scenes Einblicke in die letzten Shows der Band. Das exklusive Material ergänzt den Film um weitere 20 Minuten und wird nach dem 13. Oktober nicht mehr zu sehen sein.

Im Januar 2014 kündigten Mötley Crüe auf einer Pressekonferenz ihre finale Tour an – mitsamt einer von allen Bandmitgliedern unterzeichneten Vereinbarung zur “Beendigung des Tourens”, die jegliche nachfolgende Liveauftritte unter dem Namen Mötley Crüe untersagt. Die Band - bestehend aus Vince Neil (Gesang), Mick Mars (Gitarre), Nikki Sixx (Bass) und Tommy Lee (Schlagzeug) – tourte in den folgenden zwei Jahren ein letztes Mal auf allen fünf Kontinenten (Nordamerika, Südamerika, Europa, Australien und Asien) und performte dabei über 164 Shows in 72 Ländern mit Umsätzen von über 100 Millionen Dollar.

Mötley Crüe, die für ihre fulminante Produktion bekannt sind, enttäuschten auch bei ihrer allerletzten Show am Silvesterabend nicht. So gab es neben gewaltigen, innovativen Pyro-Einlagen, inklusive einer knapp zehn Meter hohen Flamme aus Nikki Sixx’s Bass, auch Tommy Lees Schlagzeug-Achterbahn, die sich über die Zuschauern erstreckte. Während Sänger Vince Neil eine emotionale Dankesrede an das Publikum ablieferte, versorgte die Band die gesamte Arena mit einer nie da gewesenen Energie, die um Mitternacht mit dem Einläuten des neuen Jahres und einem Ballonmeer im Staples Center einen Höhepunkt erreichte.
Das große Finale der Show bildete die atemberaubende Performance der Hit-Single “Kickstart My Heart”, bei der Nikki Sixx und Vince Neil auf raffinierten Hebebühnenkonstruktionen über das Publikum glitten, bevor sie mit einer ergreifenden Interpretation von “Home Sweet Home” auf einer kleinen, zweiten Bühne inmitten der Fans den perfekten Abschluss für ihre 35-jährige Tourkarriere fanden.

ACHTUNG: Wir verlosen 2x2 Tickets für die Vorstellung am Donnerstag, 13. Oktober, im Düsseldorfer CineStar!

 

Wer gewinnen will, wird bis zum 12. Oktober 2016, 14 Uhr (wichtig) Fan unserer Facebook-Seite und schickt uns eine Facebook-Message mit dem Stichwort "Mötley" oder (wenn er schon Fan ist) schreibt eine Email mit der Betreffzeile "Mötley" an unsere Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! !

Hinweis: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Wir benötigen Eure komplette Adresse und, ganz wichtig, ein bis zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen wollt. Dieser Zusatz ist Bedingung für die Teilnahme. Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Tickets fürs Essener Cinemaxx kann man HIER kaufen.

 

Fotos von der letzten Tour findet IHR HIER!

 

Doc 'n' Roll - 24.06.16

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Aloha, heute Abend ist der vielleicht interessanteste EM-Spieltag für mich. Wie? Heute spielt doch gar keiner? Mitnichten, denn vier bekannte (*hüstel*) E-Sportler haben sich ein Kino gemietet, um viert Stunden lang Fifa zu zocken. Klingt bekloppt? Ist es auch, aber das wollten wir schon immer mal machen. Deshalb nutzen wir das EM-Special (am spielfreien Tag?!) einer großen Kinokette und schleppen heute Abend unsere Playstation in den 134-Sitze starken Saal und stümpern über den digitalen Rasen. Das wird ein Riesenspaß hoffe ich.

 

Zur Musik: Die Ochsentour zur Loreley, an der Altmeister Ritchie Blackmore Rainbow wiederbelebte, war eine genau solche. Vier Stunden Anfahrt für 200 km, ich hasse Köln. Mit dieser Stadt habe ich nur Ärger und die Autobahn der Domstadt kostet einen freitags, selbst wenn man mittags da herfährt, viele viele Stunden und Nerven. Klar, dass ich Thin Lizzy verpasste. Aber mal ehrlich: Wer plant, eine Veranstaltung, zu der nahezu alle Fans mehrere hundert Kilometer fahren müssen, weil sie so abgelegen ist, an einem Freitag bereits um 17 Uhr (mit Spaßmacher Hans Werner Olm - warum nur??) zu beginnen? 

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Während die Organisation eher zweitklassig war, kamen die Blackmore-Jünger vollends auf ihre Kosten. Der Gute hätte nur den einen oder anderen Deep Purple-Song weglassen sollen und mehr Rainbow spielen. Bilder von mir wird es im Rock Hard geben,  HIER natürlich auch, dazu bei Team Rock des Classic Rock Magazines im beinahe Brexit-Land England (Schaut mal HIER)! Interessante Beobachtung rund um diese Rainbow-Reunion: Vor allem im Nachbarland Italien gehen sie scheinbar mega steil auf Onkel Ritchie. Mich erreichten ziemlich viele Nachrichten von diversen Online-Magazin und Facebook-Seiten, die gerne meine Fotos des Konzertes verbreiten wollten. Crazy...

Unserer Facebook-Seite haben aber diverse Verlinken und die Blackmore-Berichterstattung sehr gut getan. Hatten wir am 20. Juni endlich die 2000 "Fans" erreicht, sind es nun schon an die 2060. Läuft bei uns...

 

Apropos Rock Hard: Da erschien am Mittwoch das aktuelle Heft mit zwölf prallen Seiten voller Fotos Eures Lieblings-Fotografen. Dazu gibt es in der Mitte ein überdimensionales Poster eines meiner Fotos vom Blind Guardian-Gig  des Rock Hard-Festivals. Wer sich als schon immer mal einen echten Doc Rock an die Wand (unten sehr Ihr das Bild) pappen wollte... kauft das Heft 350 am Kiosk. Man soll sowieso viel mehr lesen...

 

 

 

Bis nächsten Freitag

yoursdocrock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Review: Kiss rocks Vegas

PictureKiss rocks Vegas - das war für Mitglieder der deutschen Kiss Army das Ersatzprogramm für die ohne Begründung abgesagte Deutschlandtour. In einigen ausgewählten Kinos wurde das ziemlich einzigartige Livedokument der vier Puderquasten in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu den angesagten Konzerten gezeigt. Was sieht man? Kiss spielen in der relativ kleinen Las Vegas-Location The Joint (immerhin 4000 Zuschauer) und müssen laut eigener Aussage (vor Beginn der Show bekamen die Fans im Kino mäßig aufschlussreiche Interviewhappen zu sehen) ihre riesige Stadionshow dafür abspecken. Statt überdimensionaler Metalspinne gibt es also viele viele Videoleinwände und ein beleuchtetes Drumkit (sehr geil!). Sehr beeindruckend und auf der großen Leinwand auch ziemlich geil. Mit großem Aufwand gefilmt, leider nicht in 3D, sieht man ein ziemlich starkes Kiss-Konzert mit einer sehr variablen Setlist (Tears are falling, Deuce, War machine, Psycho circus), die fast alle Epochen der Band abbildet. Thommy Thayer zu sehen, wie er 1:1 auf Ace Frehley macht, tut immer noch ziemlich weh, immerhin vergewaltigt er des Meisters Soli nicht. Die Band ist sehr tight, der Gesang von Paul im Gegensatz zu den letzten wirklichen Live-Konzerten hervorragend. Ein Schelm, der aufwändige Tonrestaurationen hier vermutet. Oder eben mehr Realist denn Schelm. Ansonsten gibt es einen wunderbaren Mittelteil bei Lick it up mit Won't get fooled Again-Insert während Paul und der Ace-Ersatzspieler mittels Plattform gen Hallendach gehoben werden, alle Showelemente, die man so liebt bei Kiss (Feuerspucken, Explosionen etc) und jede Menge Zungeschlabbern. Was für Fans halt ...

Leider war es im Kino (Apollo Gelsenkirchen) viel zu leise, um in echte Konzertstimmung zu kommen. Im Endeffekt ist Kiss rocks Vegas damit zu vergleichen, in einer riesigen Halle am Ende zu sitzen und die Show über die Videoleinwände zu verfolgen. Wirklich nah dabei ist man nie, dafür sind die Kamerafahrten zu gewöhnlich. Nur selten etwa gibt es Außergewöhnliches wie ein Blick vom Zuschauerraum auf die Bühne. 

 

Fazit: Guter Konzertfilm mit überflüssigen Interviews

 

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Kiss im Kino

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Es wird laut, es wird sehr laut und ultimativ spektakulär, wenn KISS am 25. Mai die Kinos weltweit rocken – so auch deutschlandweit elf ausgewählte CinemaxX Kinos! Ende 2014 sorgten die Hard Rocker mit neun Knaller-Shows in Las Vegas für Furore, mit „KISS Rocks Vegas“ haben Fans die einzigartige Chance, die Highlights aus Las Vegas auf der großen Leinwand zu erleben. Mehr noch: Neben der spektakulären Show dürfen sich die Kiss-Anhänger auf Interviews mit der Band und weiteres Material freuen, das exklusiv nur im Kino zu sehen sein wird. Tickets für „KISS Rocks Vegas“ sind unter www.cinemaxx.de/music erhältlich.
Der Helikopter senkt sich über dem berühmt-berüchtigten Hard Rock Hotel und KISS marschieren mit einem epischen, neun Shows umfassenden Live-Spektakel in Las Vegas ein. Wenn „KISS Rocks Vegas“ am 25. Mai 2016 die Kinosäle erobert, haben Fans weltweit die Möglichkeit, diese einzigartige Live-Show selbst zu erleben. Die Zuschauer erwarten himmelhohe Flammen, ohrenbetäubende Lautstärke und sogar ein paar Spritzer Blut! Der Film beinhaltet außerdem exklusive Interviews mit der Band und Material, das nur im Kino zu sehen ist.
Als Amerikas Nummer eins und ausgezeichnet mit zahlreichen Goldenen Schallplatten in unterschiedlichsten Kategorien sind KISS eine der einflussreichsten Rockbands aller Zeiten. Berühmt für ihre ikonische Gesichtsbemalung und Bühnenkostüme wurden KISS 1973 in New York City von Paul Stanley (Gesang, Rhythmusgitarre) und Gene Simmons (Gesang, Bassgitarre) gegründet. Ihre sensationellen Live-Auftritte beinhalten Feuerspeien, Blutspucken, rauchende Gitarren, schießende Raketen, freischwebende Schlagzeuge und reichlich Feuerwerkskunst. Tommy Thayer (Leadgitarre, Gesang) und Eric Singer (Schlagzeug, Percussion, Gesang) runden die starke Aufstellung der Band ab. Tommy Thayer ist ebenfalls Produzent des Films „KISS Rocks Vegas“.
Tickets für das musikalische Highlight „KISS Rocks Vegas“ am 25. Mai 2016 gibt es an den Kinokassen der teilnehmenden CinemaxX Kinos, den dortigen

Doc 'n' Roll - 09.10.15

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Da isser wieder, Euer Lieblings-Doc an Eurem Lieblingswochentag. Was mir nicht erst in dieser Woche aufgefallen ist, aber jetzt langsam knapp wird: Wir, sprich der RocknRoll-Reporter, sind in diesem Jahr zehn Jahre alt geworden. Das Jahr 2005 wurde von verschiedenen Organisationen als „Jahr der Katastrophen“ bezeichnet. Sie dachten dabei an den Hurrikan Katrina, der nicht nur New Orleans verwüstete, oder an das Erdbeben der Stärke 8,7 vor der Küste Nord-Sumatras. Die Journalisten Tante Rock und Doc Rock hatten in dem Jahr aber die gar nicht so katastrophale Idee, ein kleines und feines Internetmagazin rund um das Thema Konzertfotografie ins Leben zu rufen. Der RocknRoll-Reporter war geboren und was mit wenigen Klicks und Visits begann, ist heute eine hübsche Mini-Erfolgsgeschichte mit rund 1700 Facebook-Followern (an dieses soziale Netzwerk dachte man vor zehn Jahren erst in zweiter Linie, damals war MySpace das Maß aller Dinge) und mehreren tausend Besuchern jeden Tag.

Eigentlich müsste man das Ganze mit einem eigenen Open-Air-Festival feiern, doch dafür ist die Erfolgsgeschichte dann doch zu mini. Gefallen würde mir ein zünftiges Winter-Open-Air. Im Schnee! Mit Glühwein und heißem Jack Daniels/Jim Beam-Punch. Wer also eine Berghütte mit Alm sein Eigen nennt, soll sich mal melden.

Aber Spaß beiseite: Eine kleine Minifeier werden wird Hier für Euch schon auf die Beine stellen. Ein Fotobuch-Spezialist hat schon seine Kooperation zugesagt, so dass wir bald was Kleines und Feines verlosen können. Eines der ersten Konzerte, das ich 2005 für den RocknRoll Reporter fotografiert habe, war übrigens ausgerechnet von einem meiner Lieblingsmusikern. Das untenstehende Bild von Steve Vai entstand im September vor zehn Jahren. Krass, wie die Zeit vergeht...Picture

Mittwoch war ich zur Preview in "Der Marsianer" und nachdem ich durchaus zufrieden und gut unterhalten aus dem Kino schritt, kamen mir eine Stunde später deutliche Zweifel. Nun bin ich ein Kenner der Buchvorlage und das ernüchtert einen dann doch schon. Klar hat Ridley Scott, den ich mehr als schätze, hier einen guten Streifen hingebastelt, warum aber wirklich essentielle Dinge weggelassen oder umgeschrieben werden mussten, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Warum muss man sich verbiegen, um auch dem anspruchslosesten Menschen gute Unterhaltung zu bieten? Gruselig. Achtung Spoiler: Dass am Ende die Kommandantin Watney aus dem All ins Schiff zieht, ist an Dummheit und Anbiederung an noch mehr Drama (als sei es nicht genug, dass dies ein anderer Astronaut tut) nicht zu überbieten.

So ist es im Buch nicht und das würde auch kein Kommandant an Bord eines Raumschiffes tun, um bei einem Fehlschlag der Aktion seine Crew nicht alleine zu lassen. Jaja, das ist halt Hollywood, Popcorn-Kino, blabla... Es ist schlichtweg Mumpitz. Das ganze Review könnt Ihr HIER lesen! Und tut mir einen Gefallen, lest das Buch oder hört das Hörbuch, denn die Geschichte ist richtig stark.

 

 

In diesem Sinne: Rock on

 

yoursdocrock

 

 

Florian Henckel von Donnersmarck: Kino!

PictureFlorian Henckel von Donnersmarck hat etwas geschafft, was nur ganz wenigen deutschen Regisseuren bislang gelungen ist: Mit "Das Leben der Anderen" hat er den Oscar gewonnen, die wichtigste Trophäe im internationalen Film.

In seinem launigen Buch "Kino" präsentiert der Goldjunge einige Essays über die Kunstform Film, vor allem aber über das gnadenlose Business, nicht nur in Hollywood. Oft beginnt er mürrisch (wenn er etwa über Superheldenfilme ablästert, die einfach immer Erfolg haben, egal, wie schlecht sie eigentlich sind - Stichwort Hulk), verwandelt viele der Kapitel in dem mit 128 Seiten recht dünnen Buch dann aber gegen Ende doch noch in hochinteressante Close-ups. Wer wusste zum Beispiel, dass ein Comedykracher wie "Und täglich grüsst das Murmeltier" eigentlich eine Drehbuchvorlage hatte, die vor allem eine Buddhismuslehre beinhaltete?
Viele Dinge, die Donnersmarck anspricht, schreien Filmfans aus der Seele. Etwa der Fluch des dritten Teils. Wenn ein zweiter Teil durchaus noch gelingen kann, so Donnersmarck, ist ein dritter fast immer schlecht und reflektiert lediglich die ersten beiden. Touche. Auch geht er immer wieder gerne darauf ein, dass dem Regisseur nicht mehr genug Ehre zuteil wird, aus seiner Sicht verständlich, aber auch durchaus nachvollziehbar begründet. Spannend sind seine Einwürfe, wenn es um die Marketingmacht Hollywoods geht. So schaut der Meister aus Deutschland niemals Trailer, denn diese würden meistens nicht das ausdrücken, was der Regisseur eigentlich mit dem Film sagen wolle, da sie von Werbeleuten gemacht werden, die nur eins im Sinn haben: Den Film möglichst vielen anzudrehen. Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben, die Kapitel manchmal etwas kurz, doch insgesamt ein spannender Blick hinter die Kulissen der Traumfabriken.
 
Fazit: Spannender Einblick ins Filmgeschäft mit persönlicher Note
 

Gewinnen: Sin City 2-Fanpakete

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Mit SIN CITY 2: A DAME TO KILL FOR (Kinostart: 18. September) kehren die altbekannten Figuren aus dem erfolgreichen ersten Teil sowie einige neue Gesichter der Kult-Comicreihe zurück ins Kino – und in die Stadt, die keine Unschuld kennt. Auch die zweite Leinwandadaption des Comic-Kults beleuchtet in abermals beeindruckender Schwarzweiß-Optik starke Charaktere um Josh Brolin (DWIGHT), Eva Green (AVA LORD), Jessica Alba (NANCY CALLAHAN), Bruce Willis (JOHN HARTIGAN) und Mickey Rourke (MARV) in ihrem alltäglichen Kampf ums eigene Überleben und gegen die Machenschaften finsterer Gestalten –  inszeniert von Robert Rodriguez und Sin-City-Autor Frank Miller, bekannt für seine stilbildenden Comic-Geschichten. {eventgallery event='SinCity2Gewinne' attr=images mode=lightbox max_images=0 thumb_width=150 }

 

ACHTUNG: Wir verlosen 2 Fanpakete, bestehend aus einem ultracoolen Flachmann und einem echten Zipp-Benzinfeuerzeug. Klickt auf die kleinen Bilder, um eine größere Ansicht zu bekommen!

 

Wer gewinnen will, wird bis Montag, 6. Oktober 2014, Fan unserer Facebook-Seite oder (wenn er schon Fan ist) schreibt eine Email mit der Betreffzeile "SINCITY2" an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Zur Anzeige muss Javascript aktiviert sein! Wir benötigen Eure komplette Adresse und, ganz wichtig, ein bis zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen wollt. Dieser Zusatz ist Bedingung für die Teilnahme. Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 
In unserem Feature stellen wir die zentralen Figuren des Films kurz vor. Klickt HIER!
 

 

Sin City 2: Die Hauptfiguren kurz vorgestellt

Mit SIN CITY 2: A DAME TO KILL FOR (Kinostart: 18. September) kehren die altbekannten Figuren aus dem erfolgreichen ersten Teil sowie einige neue Gesichter der Kult-Comicreihe zurück ins Kino – und in die Stadt, die keine Unschuld kennt. Auch die zweite Leinwandadaption des Comic-Kults beleuchtet in abermals beeindruckender Schwarzweiß-Optik starke Charaktere um Josh Brolin (DWIGHT), Eva Green (AVA LORD), Jessica Alba (NANCY CALLAHAN), Bruce Willis (JOHN HARTIGAN) und Mickey Rourke (MARV) in ihrem alltäglichen Kampf ums eigene Überleben und gegen die Machenschaften finsterer Gestalten –  inszeniert von Robert Rodriguez und Sin-City-Autor Frank Miller, bekannt für seine stilbildenden Comic-Geschichten. In unserem Feature stellen wir die zentralen Figuren des Films kurz vor. 

 

ZUM GEWINNSPIEL GEHT ES HIER!

 


 

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Marv (Mickey Rourke)

Als knallharter Schlägertyp mit unkontrollierbarem Temperament hält Marv in Sin City vielleicht nicht unbedingt als typische Heldenfigur her. Seine Freunde können sich jedoch immer auf ihn verlassen und sein Beschützerinstinkt gegenüber Frauen, speziell Nancy Callahan, lässt keine Wünsche offen. So taucht Marv in allen vier Handlungssträngen von SIN CITY 2: A DAME TO KILL FOR auf. „Die Zuschauer sind sich oft unsicher, was sie mit ihm anfangen sollen“, sagt Darsteller Mickey Rourke. „Sie stellen sich Fragen wie: ,Kann man diesen Kerl wirklich mögen?’ oder ,Hat er 'ne Schraube locker?’. Marv schert sich nicht um das große Ganze und macht sich um die Konsequenzen seines Handelns keine Gedanken. Er lebt nur im Moment und kalkuliert nicht mit ein, welchen Preis er für das, was er tut, zahlen muss.“

In „Just Another Saturday Night“ versucht Marv herauszufinden, wie es dazu kam, dass er sich nun neben demolierten Polizeiautos und ein paar toten College-Jungs auf einer abgelegenen Straße wiederfindet. „A Dame To Kill For“, die Hauptgeschichte des Films, vereint ihn mit seinem alten Saufkumpan Dwight McCarthy, dessen Formkurve nach dem Auftauchen seiner Ex-Freundin Ava Lord plötzlich wieder deutlich nach unten zeigt. Weil Ava mit Dwight ein doppeltes Spiel treibt, begibt Marv sich in große Gefahr, um seinem alten Freund unter die Arme zu greifen – wobei er seine übliche Spur aus Blut und Leichen hinterlässt. In „The Long, Bad Night“ gibt er Johnny einen klugen Ratschlag, den dieser jedoch unbeachtet lässt. Und in „Nancy’s Last Dance“ kann Marv nicht länger mit ansehen, wie Nancy Callahan sich selbst zugrunde richtet. 

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Nancy Callahan (Jessica Alba)

Im ersten SIN CITY rettete John Hartigan ihr zweimal das Leben – und beging am Ende Selbstmord, um sie so auch ein drittes Mal zu beschützen. „Nancy’s Last Dance“ erzählt nun, wie die wunderschöne Tänzerin mit den Folgen dieses einschneidenden Erlebnisses zurechtkommt. Durch den Tod ihres geliebten John Hartigan fiel sie in ein tiefes Loch, fühlte sich verlassen und war wütend auf ihn, weil sie mit allem, was nun kam, allein fertig werden musste. Jessica Alba erklärt: „Sie macht eine bemerkenswerte Entwicklung durch. Diese Nancy hat mit der aus dem ersten Film nicht viel gemein. Ich denke, es ist wirklich cool zu sehen, wie sich eine ursprünglich so unschuldige, naive Figur jetzt in eine wahre Kämpferin verwandelt.“

 

Johnny (Joseph Gordon-Levitt)

„The Long, Bad Night“ dreht sich um Johnny – eine völlig neue Figur in Sin City, die Frank Miller extra für diesen Film erschuf. Geschniegelt und gestriegelt kreuzt Johnny mit seinem 1960er Corvette-Cabrio in der Stadt auf, schlendert gelassen ins Kadie’s und wird dort unmittelbar auf die süße Marcie aufmerksam. Mit ihr an seiner Seite gewinnt Johnny an den einarmigen Banditen eine Menge Geld, bevor er sich anschickt, es beim Poker in einem Hinterzimmer mit Senator Roark aufzunehmen – der Beginn von Johnnys „Long, Bad Night“. Joseph  Gordon-Levitt übernahm die Rolle des Neulings, der sein Glück überstrapaziert, und erinnert sich: „Die Figur war Bestandteil des Drehbuchs, aber es gab keine Zeichnungen oder Ähnliches, alles erschien noch ziemlich vage. Für mich als Schauspieler war es traumhaft, mit Filmemachern zu arbeiten, die so kollaborativ, so offen und interessiert daran waren, meinen kreativen Beitrag in den Film einfließen zu lassen.“

 

 

Dwight McCarthy (Josh Brolin)

Privatermittler und Fotograf Dwight ist der Protagonist der Geschichte „A Dame To Kill For“, bei welcher es sich um ein Prequel zu „The Big Fat Kill“ aus dem ersten Film handelt. „A Dame To Kill For“ erzählt, wie es dazu kam, dass Dwights Gesicht in einer umfassenden Operation wiederhergestellt werden musste. Vier Jahre zuvor hatte die schöne Ava Lord ihn verlassen, um einen der reichsten Männer der Stadt zu heiraten – was Dwight in die Alkoholsucht trieb und unkontrollierbare Wutausbrüche in ihm auslöste. Als er sein Leben gerade wieder in den Griff zu bekommen scheint, taucht erneut Ava auf und fleht ihn an, sie vor ihrem Ehemann zu retten. „Und an diesem Punkt geht der Ärger so richtig los“, deutet Frank Miller vielsagend an. Spontan fühlt Dwight sich berufen, Ava zu beschützen und ist schnell wieder bereit, seine Haut für sie zu riskieren. Doch dann kommt alles ganz anders als gedacht. Und Dwight ist gezwungen, sich ausgerechnet an dem Ort zu verstecken, von dem er einst geflohen war: Old Town – das Revier seiner ehemaligen Geliebten Gail, ihres Zeichens Anführerin einer Gruppe todbringender Prostituierter.

 

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Ava Lord (Eva Green)

Mit ihren pechschwarzen Haaren, stechend grünen Augen, rubinroten Lippen und dem Körper einer Göttin ist Ava die klassische Femme fatale. Die Männer liegen ihr zu Füßen und gehorchen ihr, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. So glaubt auch Dwight ihr bereitwillig, als sie ihm erzählt, sie sei in großer Gefahr und müsse vor ihrem Ehemann und dessen rechter Hand Manute beschützt werden. „Ava ist eine Magierin, eine Sirene, sie belegt die Männer mit einem Zauber und kann ihre Gedanken lesen, um sich so deren jeweiligen Wunschvorstellungen anzupassen“, erklärt Eva Green die verführerische Macht ihrer Figur. Und Frank Miller erinnert sich: „Wir wussten, dass wir eine Schauspielerin brauchen, welche all die verschiedenen Eigenschaften dieser Femme fatale in sich vereint. Und Eva Green war dafür einfach perfekt.“

Seitdem Dwight (Josh Brolin) vor einigen Jahren das Leben von Miho (Jamie Chung) rettete, will er sich jeglichen Ärger vom Leib halten – bis ihn seine schöne Ex-Freundin Ava (Eva Green) kontaktiert, die ihm einst das Herz brach und  mit einem anderen durchbrannte. Doch nun fleht Ava Dwight um Hilfe an, weil sie von ihrem Ehemann Damien Lord (Marton Csokas) brutal misshandelt und dem skrupellosen Chauffeur Manute (Dennis Haysbert) überwacht wird. Dwight beschließt, ihr zu helfen, muss aber nach kurzer Zeit feststellen, dass man in einer Stadt wie Sin City selbst einer Dame in Not nicht vertrauen kann…

Gleichzeitig erwacht Marv (Mickey Rourke) eines Morgens zwischen mehreren toten Jugendlichen. Dabei wollte er in der vorherigen Nacht doch nur der schönen Stripperin Nancy (Jessica Alba) beim Tanzen zusehen. Marv begibt sich tief ins Herz des Molochs, um herauszufinden, was geschehen ist...

 

Für SIN CITY 2: A DAME TO KILL FOR wurden die Handlungsstränge von Frank Millers Graphic Novels „A Dame To Kill For“ und „Just Another Saturday Night“ virtuos miteinander verwoben. Regisseur Robert Rodriguez („Machete“, „Planet Terror“) landete abermals einen echten Besetzungscoup: Neben Josh Brolin („True Grit“), Eva Green („James Bond 007: Casino Royale“) und Jessica Alba („Machete“) betrügen, lügen und morden sich Mickey Rourke („The Wrestler“), Bruce Willis („The Expendables“), Joseph Gordon-Levitt („Inception“), Rosario Dawson („Death Proof – Todsicher“) und Dennis Haysbert („Enttarnt – Verrat auf höchster Ebene“) in stilistisch einmaliger Schwarz-Weiß-Ästhetik quer durch Sin City.

 

Weitere Infos: 

www.sincityadametokillfor.de

Inside Llewyn Davis

inside llewyn davisFlügel wachsen einem als Zuschauer bereits, bevor die ersten Töne des Folk-Klassikers „Fare thee well (Dink´s Song)“, der schon die Trailer zu „Inside Llewyn Davis“ begleitet hat, auch nur angeschlagen sind. Nicht, um zu flüchten, keineswegs, sondern vielmehr, um sich einzulassen auf eine 105-minütige Reise in die New Yorker Musik-Szene der beginnenden 60er Jahre. Dahin, wo ein gewisser Bob Dylan einst eine Weltkarriere auf den Weg brachte. Und dahin, wo ein fiktiver Llewyn Davis (lose von der Lebensgeschichte und der Musik Dave Van Ronks inspiriert, gespielt von Oscar Isaac) von Bar zu Bar zog, als jene noch Talente schmiedeten, und von Sofa zu Sofa wanderte, als Couchsurfing noch kein Modetrend war. Nicht das Tellerwäscher-Märchen sondern das Pechvogel-Porträt ist schließlich Trademark der Coen-Gebrüder. Und die zeichnen zugleich für Regie, Drehbuch, Produktion und auch Schnitt verantwortlich.

Verleger Mel hat statt Tantiemen für Llewyn bloß einen Wintermantel. Es läuft mit dem Debütalbum nicht gut. Auch die Kneipen-Gigs im Greenwich Village spielen dem Folk-Gitarristen nicht viel ein. Sein Duo-Gegenstück hat Suizid begangen, die Katze des Ehepaars Gorfein (Ethan Philips und Robin Bartlett) muss er vorübergehend sitten weil er sie ausgesperrt hat und Freundin Jean (Carey Mulligan) plant einen Schwangerschaftsabbruch, weil Davis und nicht etwa ihr Partner Jim (Justin Timberlake) Vater des Ungeborenen zu sein scheint.

In Chicago hofft Llewyn auf eine Chance bei Produzent Bud Grossmann, der aber will ihn in ein Trio stecken statt ihn solo auftreten zu lassen. „Und das Glück steht vor dir an der Straße. Und hält den Daumen raus“, dudelt Maxims „Rückspiegel“ derzeit durch die Radios und so scheint es auch bei Llewyn im Film. Zu sehr ist der mit sich, seinem Schicksal, seinen eigenen Vorstellungen behaftet, als seine Zukunft vorantreibend zu gestalten. Der ihm angebotene Part spielt auf das reale Trio Peter, Paul und Mary an, welches später zu einer der erfolgreichsten Folkgruppen der USA aufstieg. Gelegenheit verpasst. Selbst seinen Traum aufzugeben gelingt dem Unglücksraben nicht: Um zur Handelsmarine zurück zu kehren, fehlen ihm die Papiere. Während der gescheiterte Llewyn in einer Hinterhofgasse schließlich noch Prügel bezieht, stimmt Dylan im Innern der nahe gelegenen Kneipe „Farewell“ an.

Eine Woche im Leben des Protagonisten reichen dem Zuschauer, um zu wissen: Der Durchbruch wird ihm niemals gelingen. Sein Leben wird er leben, vermutlich, sich durchschlagen. Aber die große Karriere, die bleibt ihm vorbehalten, für immer. Aber wie auch, wenn gar John Goodman als drogensüchtiger Jazz-Musiker Roland Turner ihm keinen Mut machen kann. „Folksongs“, murmelt der bei deren gemeinsamen Tour gen Chicago, einer der besten Momente im Film, „Hast du nicht gesagt, du bist Musiker?“ Den Zuschauer hingegen schaffen die Coens mit einer geschickten Prise Humor stets aus dem Gefühlstief, in welches der unglaublich gut spielende Isaac sie hineinstürzt, wieder herauszuziehen. So verlässt man den Saal schließlich weder weinend noch lachend, sondern absolut in seiner Mitte, grübelnd vielleicht, über all die aufgeworfenen und nie zu Ende erzählten Lebensarme, komplett entschleunigt aber und mit der brennenden Frage, woher man am schnellsten den Soundtrack - übrigens alles von den Darstellern selbst vorgetragen - bekommen kann. Sechs Gitarren. Alles richtig gemacht.

Inside Llewyn Davis, 105 Minuten, seit 5. Dezember 2013 im Kino

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Machete kills

machete„Machete, Machete, überall Machete“, so jedenfalls die Utopie des kriminellen Geschäftsmanns Luther Voz (Mel Gibson). Der hat sich die mexikanische Wunderwaffe (auch im zweiten Teil von Danny Trejo gespielt) als Vorlage für eine Klon-Armee erwählt, mit derer er im Weltall eine neue Gesellschaft zu erschaffen plant. Aber die Rechnung hat er, logisch, ohne den Wirt gemacht. Machete hält von DNA-Experimenten ungefähr genauso viel wie von SMS-Schreiben und Twittern. Der unzerstörbare Messer-Freak, der selbst am Strick baumelnd seinen Killer-Blick auspacken kann, bleibt halt ein Unikat. Genau deshalb legt Robert Rodriguez dem Exploitation-begeisterten Publikum in diesem Jahr ja auch eine Fortsetzung mit dem einst in Spy Kids (2001) geborenen Machete Cortez auf den Gabentisch. Und mit „Machete kills again … In space“ ist sogar schon ein dritter Teil in der Mache, so man dem integrierten Trailer Glauben schenken darf.

Dass Leonardo DiCaprio darin eine Hauptrolle übernimmt, ist erst einmal eine Angabe „ohne Gewähr“. Das Publikum würde der Deal womöglich weniger überraschen als das Produktionsteam selbst, schließlich ist man in puncto Besetzung ja bisher auch nicht klein gefahren: Die schöne Jessica Alba (als Agentin Sartana aus dem ersten Teil) verstirbt bereits in den Anfangszügen des aktuellen Streifens dramatisch in Machetes Armen. Als Netzwerk-Anführerin steht dem Titelhelden erneut Michelle Rodriguez (als Luz, der hier später ebenfalls das Licht ausgeht) zur Seite. Noch mehr Sexappeal und Eierstöcke liefern Amber Heard, die sich im wahren Hollywood-Leben Frauengott Johnny Depp und auf der Leinwand den Titel der Miss San Antonio gekrallt hat, sowie die jedenfalls in den USA nicht unbekannte Kolumbianerin Sofia Vergara, die als Puff-Mutti Desdemona eine Kostprobe ihrer explosiven Reize gibt. Für den Testosteron-Ausgleich sorgen besagter Mel Gibson als Voz und Carlos Estévez / Charlie Sheen als Präsident der Vereinigten Staaten - und an dieser Stelle der Aufzeichnung plädieren wir dann doch für weitere Gespräche mit DiCaprio, denn schauspielerische Glanzpunkte können beide nicht setzen (von Gibson enttäuschend, bei Sheen erwartungsgemäß, wenn auch grandios besetzt) und auch oberflächlich hat Rodriguez die Ansprüche der Damenwelt mit diesem Stab grob vernachlässigt.

Die Quartett-Besetzung für El Chamäleon dagegen zündet unbestreitbar: Walt Goggins, Cuba Gooding Jr., Lady Gaga und zuletzt Antonio Banderas hauchen nacheinander mit ihren höchst unterschiedlichen Facetten wie Charakteren nur einer einzigen Figur Leben ein und machen diese damit so wandelbar wie überhaupt der ganze Plot schon wahrlich vorhersehbar sprunghaft inszeniert ist: Von Kartell-Kriegen über Schönheitswahlen bis auf eine Rakete führt den Zuschauer das kunstvoll angerichtete Szenen-Gemetzel; ob zu Land, auf dem Wasser oder in der Luft - Machete führt seinen Splatter-Krieg unaufhaltsam fort, ohne dabei selbst jemals in Gefahr zu geraten. Und das mit seinem unverwechselbar unkomischen Witz, dass man sich das Lachen doch nie verkneifen kann. Machete kills, der Titel sagt es ja, nicht mehr und nicht weniger. Und wenn einem nicht zuviel versprochen wurde, kann man sich ja auch mit Kritik mal ohne schlechtes Gewissen zurückhalten und einfach vier Gitarren verleihen. Tipp zum Schluss für die Ü18-Kinogemeinde (dass blutige Därme das jüngere Volk aus dem Film gänzlich fernhalten, ist ja eher nicht zu erwarten): 3D-Brille einpacken! In Rot-Grün-Variante kann man Machetes Schäferstündchen mit der amerikanischen Miss nämlich leider nur grob erahnen …

Machete kills, 107 Minuten, seit 19. Dezember 2013 im Kino

Und HIER findet Ihr den ersten Teil mit Machete

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Tipps zum Überleben in Silent Hill - Verlosung!

silenthillAm Abend ihres 18. Geburtstags macht Heather (Adelaide Clemens) eine
schreckliche Entdeckung: Ihr Vater Harry (Sean Bean), mit dem sie
schon seit Jahren auf der Flucht vor geheimen Mächten ist, wurde
offenbar nach Silent Hill - dem dämonischen Ursprungsort der
mysteriösen Bedrohung - entführt. Also macht sie sich in SILENT HILL:
REVELATION (3D) (Kinostart: 29. November) kurzerhand auf den Weg in
jene Stadt, die von allen anderen konsequent in großem Bogen umfahren
wird.

ACHTUNG: Wir verlosen 1x2 Kinotickets für den Film, einlösbar in allen Kinos in Deutschland. 

Wer gewinnen will, schreibt bis Mittwoch, 21. Oktober 2012, eine Email mit der Betreffzeile "Silent Hill" an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Viel Glück!Achtung: Die Gewinnspiel-E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Zur Anzeige muss Javascript aktiviert sein! Wir benötigen Eure komplette Adresse und, ganz wichtig, ein bis zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen wollt. Dieser Zusatz ist Bedingung für die Teilnahme. Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Für ein extra schauriges Feeling sorgen dabei verdunkelte Fenster, düsteres Licht , scary Sounds und gruselige Dekoration.

Ein Ausflug dorthin ist nämlich in der Regel eine äußerst
schlechte Idee - denn lebend aus Silent Hill zurückzukehren, stellt
eine Herausforderung dar, der man sich am besten gar nicht oder
zumindest nicht ohne ein paar wertvolle Insider-Tipps stellen sollte.
Übrigens. an Halloween könnte es dort noch gefährlicher sein als
sonst!

Es werde Licht

Wer in SILENT HILL ohne Taschenlampe anreist, hat eigentlich schon
verloren. Ohne sie sieht man wegen des permanenten Ascheregens und des
dicken Nebels ohnehin kaum drei Meter weit. Allerdings stellt sich
gleichzeitig die Frage, wie viel vom Horror dieser Stadt man
eigentlich zu Gesicht bekommen möchte. So werden sich manche Besucher
vermutlich weigern, die Augen überhaupt aufzumachen. Denen nützt eine
Taschenlampe dann natürlich herzlich wenig.

Ich geh dann mal lieber rein...

Sirenengeheul bedeutet nie etwas Gutes - vor allem nicht an diesem
Ort. Sobald das markerschütternde Alarmsignal ertönt, welches den
Übergang in die rostbraune Alternativwelt ankündigt, ist Eile geboten.
Dann sollte man unbedingt auf die Einheimischen hören, wenn sie einem
freundlicherweise schon den Rat geben: "Drinnen ist es sicherer!".

Rachsüchtiges Mobbing-Opfer

Besondere Vorsicht ist auch bei der Begegnung mit einem blassen
schwarzhaarigen Mädchen namens Alessa geboten. Denn ihren Qualen hat
SILENT HILL die äußerst ungemütliche Alternativwelt überhaupt erst zu
verdanken. Alessas Beispiel zeigt eindrucksvoll, wohin Mobbing und
eine missglückte Hexenverbrennung führen können...

Verzichtbare Grippeimpfung

Wer einmal Bekanntschaft mit den Krankenschwestern von SILENT HILL
gemacht hat, der überlegt sich beim nächsten Notfall garantiert
dreimal, ob er wirklich behandelt werden möchte. Denn diese kranken
Schwestern geizen nicht mit unnötigen Spritzen und scheinen ihre
Patienten grundsätzlich auch nicht unbedingt am Leben lassen zu
wollen. Immerhin haben sie ganz offensichtlich was an den Ohren und
reagieren allein auf Geräusche. Also immer schön ruhig bleiben!

Schlechter Empfang

Grundsätzlich keine schlechte Idee ist es, in der Stadt ein Radio mit
sich zu führen. Allerdings nicht deswegen, weil der (nicht existente)
lokale Sender so unterhaltsam wäre, sondern weil ein Rauschen im Gerät
bisweilen übellaunige Gestalten ankündigt, auf deren Gesellschaft man
besser vorbereitet sein sollte.

Ägyptisch anmutendes Grauen

Immer wenn ein gewisser Herr mir einer eisernen Pyramide auf dem Kopf
und einem riesigen Beil im Schlepptau auftaucht, ist man gut beraten,
sich schnellstmöglich rar zu machen. Herr Pyramidenkopf mag es nämlich
gar nicht, wenn jemand seinen Weg blockiert, und zögert dann meist
auch nicht lange, die Betreffenden unter Einsatz seines Hackebeils um
diverse Gliedmaßen zu erleichtern. Daher sollte man immer schön die
Hände bei sich behalten und den Kopf einziehen!

Neblig-trüb

SILENT HILL. 8:30 Uhr. Wieder mal Nebel. Haare und Klamotten nass -
falsch angezogen! Dicker Nebel ist in der Stadt allgegenwärtig. So
empfiehlt sich hier im Grunde immer das Tragen wasserfester Kleidung.
Doch das scheinen noch nicht einmal die Einheimischen zu wissen. Oder
es ist ihnen schlicht egal. Gut, wer genau genommen in der
Nachbarschaft der Hölle wohnt, macht sich um solche Details vielleicht
nicht unbedingt viele Gedanken. Dennoch sei der Hinweis auf die
richtige Klamottenwahl erlaubt, auch wenn die meisten Besucher der
Stadt viel eher Gefahr laufen, sich die Kleidung von INNEN nass zu
machen...

Reizhusten

Dieser nicht enden wollende Ascheregen in SILENT HILL ist ganz sicher
nicht gerade gut für die Atemwege, weshalb das Anlegen einer
Atemschutzmaske - wie sie die Ordenssoldaten vorbildhaft bereits
tragen - relativ sinnvoll wäre. Bei der restlichen Bevölkerung scheint
dieses Accessoire aber gerade nicht en vogue zu sein. Vielleicht
sollte man daher auch als Tourist eher darauf verzichten, um sich
nicht verdächtig zu machen. Eine schwierige Wahl...

Wichtiger Hinweis: Diese Tipps zum Überleben in SILENT HILL sind

angesichts der dortigen Unmenge an Bedrohungen leider nur ein Tropfen
auf den heißen Stein. Dass man die Stadt selbst bei konsequenter
Berücksichtigung aller Tipps wirklich wieder lebend verlässt, kann
also leider nicht garantiert werden.

Filmstart: 29. November 2012

www.silenthill2-derfilm.de