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Samstag September 22, 2018
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10 items tagged "Film"

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Fotos: Premiere Andy Brings Full Circle

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Es ist vollbracht: Andy Brings hat sein Filmprojekt "Full Circle" ins Kino, genauer gesagt in die altehrwürdige Essener Lichtburg gehievt. Wir waren am roten Teppich und haben Fotos von:

 

Andy Brings Full Circle

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

 

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Review: Lemmy

Als der Gottvater des harten Rocks, der Inbegriff des Rock'n'Roll-Lifestyle im Dezember 2015 verstarb, war die Musikwelt geschockt und sie ist es noch. Lemmy, der sollte doch unsterblich sein, uns alle überleben. Immerhin gibt es zahlreiche Dokumente (unter anderem auch unsere vielen Live-Fotos von Motorhead, z.B einen Monat vor seinem Tod HIER, HIER im Jahr 2014 oder HIER im Jahr 2010), die Lemmy dann doch unsterblich gemacht haben. Die Doku "Lemmy" ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir Lemmy auch posthum am Leben halten. Schon die Gründung der heute weltberühmten Speed-Metal-Formation Motörhead geschah aus reinem Trotz: "Motörhead" war der Name des letzten Songs, den Lemmy für die Space-Rocker von Hawkwind schrieb, bevor die ihn wegen seines Speedkonsums aus der Band schmissen. Nicht dass seine ehemaligen Band-Kollegen keine Drogen nahmen, aber die waren Lemmy zufolge bei seinen Ex-Space-Rock-Kollegen eher "organischer Natur" – diese Details präsentiert die grandiose Doku „Lemmy“. Lemmy blieb bei Speed und wurde mit Motörhead zu einem Vorreiter des Speed-Metal. Er selbst lehnte die Zuordnung zum Metal jedoch Zeit seines Lebens ab und bezeichnete die Musik von Motörhead schlicht als "Rock'n'Roll".

"Lemmy" präsentiert einen ritterlichen Rocker. Lemmy lebte nicht nur exzessiv, sondern hatte insbesondere auch seinen eigenen Kopf. Lemmy Kilmister war nie verheiratet. So lehnte er, nachdem seine Freundin Susann Bennett - die große Liebe seines Lebens - im Alter von 19 Jahren an einer Überdosis Heroin starb, trotz seines unverhohlenen eigenen Drogenkonsums zeit seines Lebens Heroin ab und kritisierte scharf das Versagen der Regierungen bei der effektiven Kontrolle dieser Killer-Droge. Überhaupt war Lemmy - ganz entgegen seinem Image als ausgekochter Rock'n'Roller - Frauen gegenüber ausgesprochen höflich und zuvorkommend. So bemerkt Corey Parks, die Bassistin der Nashville Pussy, im Film seufzend, dass Lemmy "ein so ehrbarer und großzügiger Mensch" sei.

 

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In "Lemmy" kommen darüber hinaus zahlreiche Musikerkollegen und weitere Bewunderer des "Godfather of Heavy Metal" zu Worte. Zu diesen gehören neben sämtlichen Bandmitgliedern von Metallica, ebenfalls Scott Ian von Anthrax, Slash von Guns N' Roses, Alice Cooper, Henry Rollins, Ozzy Osbourne und viele, viele mehr. Der Film erzählt auf höchst unterhaltsame Weise die spannende Lebensgeschichte des unangepassten Briten, der sich niemals und von niemanden hat verbiegen lassen und der stattdessen immer seinen ganz eigenen Weg gegangen ist. Lemmy ist für viele Menschen weit über die Heavy Szene hinaus ein inspirierendes Vorbild dafür, wie man trotz des möglichen Geschreis um einen herum, völlig ohne Kompromisse sein eigenes Ding machen kann.

Alle Fans von Lemmy und jene, die es vielleicht jetzt noch werden wollen oder sich einfach ein Bild dieses spannenden Menschen machen wollen, können die Dokumentation Lemmy aktuell auf Maxdome sehen. 

Review: Kiss rocks Vegas

PictureKiss rocks Vegas - das war für Mitglieder der deutschen Kiss Army das Ersatzprogramm für die ohne Begründung abgesagte Deutschlandtour. In einigen ausgewählten Kinos wurde das ziemlich einzigartige Livedokument der vier Puderquasten in unmittelbarer zeitlicher Nähe zu den angesagten Konzerten gezeigt. Was sieht man? Kiss spielen in der relativ kleinen Las Vegas-Location The Joint (immerhin 4000 Zuschauer) und müssen laut eigener Aussage (vor Beginn der Show bekamen die Fans im Kino mäßig aufschlussreiche Interviewhappen zu sehen) ihre riesige Stadionshow dafür abspecken. Statt überdimensionaler Metalspinne gibt es also viele viele Videoleinwände und ein beleuchtetes Drumkit (sehr geil!). Sehr beeindruckend und auf der großen Leinwand auch ziemlich geil. Mit großem Aufwand gefilmt, leider nicht in 3D, sieht man ein ziemlich starkes Kiss-Konzert mit einer sehr variablen Setlist (Tears are falling, Deuce, War machine, Psycho circus), die fast alle Epochen der Band abbildet. Thommy Thayer zu sehen, wie er 1:1 auf Ace Frehley macht, tut immer noch ziemlich weh, immerhin vergewaltigt er des Meisters Soli nicht. Die Band ist sehr tight, der Gesang von Paul im Gegensatz zu den letzten wirklichen Live-Konzerten hervorragend. Ein Schelm, der aufwändige Tonrestaurationen hier vermutet. Oder eben mehr Realist denn Schelm. Ansonsten gibt es einen wunderbaren Mittelteil bei Lick it up mit Won't get fooled Again-Insert während Paul und der Ace-Ersatzspieler mittels Plattform gen Hallendach gehoben werden, alle Showelemente, die man so liebt bei Kiss (Feuerspucken, Explosionen etc) und jede Menge Zungeschlabbern. Was für Fans halt ...

Leider war es im Kino (Apollo Gelsenkirchen) viel zu leise, um in echte Konzertstimmung zu kommen. Im Endeffekt ist Kiss rocks Vegas damit zu vergleichen, in einer riesigen Halle am Ende zu sitzen und die Show über die Videoleinwände zu verfolgen. Wirklich nah dabei ist man nie, dafür sind die Kamerafahrten zu gewöhnlich. Nur selten etwa gibt es Außergewöhnliches wie ein Blick vom Zuschauerraum auf die Bühne. 

 

Fazit: Guter Konzertfilm mit überflüssigen Interviews

 

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Review: Der Marsianer

Der-Marsianer-The-Martian-PlakatNachdem ich das gutklassige Hörbuch gerade zu verschlungen habe, wagte ich mich dann nun ins Kino: Der Marsianer wurde von Spacekino-Großmeister Ridley Scott umgesetzt. Der Cast ist aufsehenerregend, stehen doch neben Hauptdarsteller Matt Damon viele weitere richtig gute Schauspieler wie Kate Mara, Mackenzie Davis, Jessica Chastain, Jeff Daniels oder Donald Glover auf der Gehaltsliste. Die Story ist schnell erzählt: NASA-Astronaut Mark Watney ist eines von sechs Mitgliedern von Ares 3, der dritten bemannten Marsmission. Als sie am sechsten Tag auf der Oberfläche aufgrund eines heftigen Staubsturms gezwungen sind, die Mission abzubrechen, wird Watney während der Evakuierung von einer Antenne durchbohrt, die dabei den Computer seines Schutzanzuges zerstört, der seine Biodaten überträgt.

Daraufhin wird er von den Teammitgliedern für tot gehalten und sie verlassen den Mars ohne ihn. Er überlebt jedoch und seine Verletzungen erweisen sich als relativ gering, aber da durch den Sturm alle Kommunikationssysteme zerstört wurden, muss sich Watney, der der Botaniker und Ingenieur der Mission ist, ohne eine Möglichkeit der Kommunikation mit der Erde auf seine wissenschaftlichen und technischen Fähigkeiten verlassen, um zu überleben. Die lebenswichtigen Systeme wie der Oxygenator, der Sauerstoff aus Kohlenstoffdioxid produziert, der Atmosphäreregler, der für eine gesunde Luftzusammensetzung sorgt und der Wasseraufbereiter, der aus gebrauchtem wieder sauberes Wasser herstellt und somit einen Kreislauf erzeugt, sind noch vollkommen intakt. Über all seine Tätigkeiten führt er ein Logbuch, falls sein Leichnam von zukünftigen Archäologen entdeckt werden würde. Es kommt, wie es kommen muss, die NASA checkt, dass Watney lebt und schickt die riskanteste Rettungsmission aller Zeiten auf den Weg.

Der Film schafft es, den Humor der Buchvorlage gut rüberzubringen, ja viele Dialoge sind erfreulicherweise 1:1 übernommen worden. Matt Damon spielt endlich einmal aus, was er scheinbar zu leisten im Stande ist. Sehr erfreulich. Die 3D-Effekte sind gut, aber der Film funktioniert auch in 2D nicht viel schlechter. Ärgerliches gibt es natürlich ebenfalls: Einige eklatante Dinge fehlen, etwa der Sandsturm, der am Ende beinahe die Rettung verhindert. Besonders spannend ist da nämlich, wie Watney es schafft, diesen zu umfahren. Zahlreiche Berechnungen hat er dafür angestellt. Viele viele brillante Lösungen Watneys werden im Film zusammengerafft, so dass sie wirken, als hätte ein Sechsjähriger das auch schaffen können. Etwas dünn. 

Das Ende ist von Scott komplett neu erfunden und völlig überflüssig. Das Buch schließt schlicht und einfach mit der Rettung des Astronauten. Kurz und gut. Ebenfalls ein echter Makel: Es wird nicht wirklich herausgearbeitet, dass die Chinesen ihre Trägerrakete nur deshalb rausrücken, weil ihnen versprochen wird, einen ihrer Leute auf die nächste US-Marsmission mit zu nehmen. 

Unterm Strich bleibt ein hübscher Blockbuster, der durch seine Lockerheit besticht, aber einem Epos wie "Interstellar" bei weitem nicht das Wasser reichen kann. Wer das Buch nicht kennt, wird sehr erfreut über "Der Marsianer" sein. Buchfreunde finden hier leider den ein oder anderen Wermutstropfen. Ziemlich übel dabei: Es ist NICHT die Kommandantin der Hermes, die zu Watney ins All steigt. Welcher Kommandant würde das tun? Autor Andy Weir weiß, dass das hanebüchener Unfug ist. Und deshalb retten im Buch Beck und Vogel den gestrandeten Kollegen. Noch was: Die Massenszenen in China, den USA oder London (wo sich alle wie Bolle über die Rettung eines US-Amerikaners freuen) wirken billig. So billig wie die grenzenlose Völkerverständigung in Armageddon. Auch das hat die Vorlage so nicht gewollt.

 

Fazit: Gute Hollywood-Unterhaltung mit Problemen für die Fans der Buchvorlage

 

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Filmkritik: Jurassic World

099377.jpg-r 160 240-b 1 D6D6D6-f jpg-q x-xxyxxWas vor 22 Jahren Jurassic Park bewirkt hat, ist bis heute keinem anderen Film mehr gelungen. Zum ersten Mal haben wir damals "echte" Dinosaurier gesehen. Nicht die Plastikfiguren aus den Godzilla-Filmen oder anderen Streifen, sondern etwas, was damals in den Kinosälen als absolut glaubhaft auf die Leinwand gebannt wurde. Bewegungsabläufe, Animationen - die Dinos von "damals" machen auch heute noch eine gute Figur. Mit Teil zwei und drei kamen dann ordentliche, aber nicht mehr mitreißende Streifen (was vor allem an den Drehbuchschwächen lag). Bei Jurassic World knüpft Regisseur Colin Trevorrow an den ersten Teil an, die damals verlassene Isla Nebula wurde mit einem neuen, viel beeindruckenderen Park besiedelt. Natürlich kommt es, wie es kommen muss: Alles geht schief und ein im Labor gezüchteter Dino mit beeindruckenden Fähigkeiten legt den Park so sehr in Schutt und Asche, dass sogar die verschlagensten Bösewichte der Filmgeschichte, die Raptoren, Hauptdarsteller Chris Pratt (der im Prinzip eine Art Star-Lord im Dinopark spielt - und natürlich das Mädchen absahnt) am Ende unterstützen müssen. Der Gute hat nämlich eine Art emotionale Bindung zu den scharfzähnigen Glupschis aufgebaut und sie - fast (gaaanz fast) - dressiert. 

Neben dem ersten Teil, einen Mega-Blockbuster mit sensationeller Cast, stinkt Jurassic World ein wenig ab, schafft es aber immer wieder zumindest ein kleines Staunen in die Herzen der Filmfans zu katapultieren. Wenn etwa die Fliego-Saurier (da der Autor dieser Zeilen älter als fünf Jahre ist, verzichtet er hier auf die richtigen Bezeichnungen der Dinos) in einer Art Reminiszenz an Hitchcocks Vögel über die Besucher herfallen, schlägt man sich vor Freude über das Dino-Chaos auf die Schenkel. Ganz stark auch die Szene, in der der riesige Fischo-Saurus im Orca-Sytle gefüttert wird (blöderweise kennt diese Szene schon jeder Kinobesucher aus dem Trailer). Klar, dass das schwimmende Unwesen am Ende des Films einen weiteren Auftritt hat. Size matters.

Die Schauspielerriege ist solide bis gut (großartig der schmierige Vincent D'Onofrio), die Stars sind aber natürlich die Großkopferten mit den scharfen Zähnen. 

Was nervt? Mercedes! Das besonders penetrante Product Placement hat die Grenze der Schamlosigkeit weit überschritten. Auch der Bombastfaktor ist eindeutig zu hoch. Wo im Jurassic Park von 1993 vor allem die klassischen Suspense-Szenen (wer könnte je in einer Großküche stehen ohne an Raptoren zu denken?) in Erinnerung geblieben sind, wird hier alles übersteigert, finden sich Sequenzen, die auch in jedem Godzillastreifen eine Berechtigung hätten und eine zentrale Aussage des Scripts zumindest eindrucksvoll spiegeln: Die Leute haben alles schon gesehen, wir brauchen coolere und größere Dinos, wir brauchen mehr Zähne.

 

Fazit: Unterhaltsames Popcorn-Kino, das den Vergleich zum Dino-Park von 1993 deutlich verliert 

 

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Review: Wurmparade auf dem Zombiehof

67-9"Wurmparade auf dem Zombiehof" - ein Titel wie ein Z-Movie. Und genau das soll auch so sein. Christian Keßler ist bekennender Trashfilm-Liebhaber und hat in seinem Werk in vierzig Kapiteln jenen Leinwandschinken einen blutigen Tribut gezollt, die für gewöhnlich unter der Etikette "Zelluloidverschwendung" laufen. Recht launisch kommt der Autor da von Hökschen auf Stökschen, von Wabbelmonstern zu lachhaften Aliens und stellt seine 40 Lieblingsfilme vor. Ein wenig eckt man als Leser an den doch sehr kumpelhaften Formulierungen an, doch verströmt der Duktus des Buches dadurch auch den süßen Moddergeruch des Genres.

Inhaltlich wird Einiges geboten, die 40 Filme sind eingeteilt in zehn illustre Blöcke a la "Beklopptenfilme", "Kirchenfilme" oder "Penisfilme" (!). Ob „Die Wurmfresser“ oder die "Ratten von Manhattan"  ( „Riffs 3“) - die Auswahl ist grandios und macht Lust auf einen Beklopptenabend vor der Glotze. Keßler, ein echter Filmexperte, der seit Jahren sein Unwesen in der Szene treibt, hat das Buch eher als Plauderstunde(n) konzipiert, was dem Thema durchaus zuträglicher als trockene, knallharte Recherche (dafür gibt es ja auch Wikipedia) sein dürfte.

Dass das Cover des Trash-Ratgebers ebenso billig wie viele der Filme daherkommt, verbuche ich als gelungenen Scherz. 

 

Kurz-Info: 

Christian Keßler

Wurmparade auf dem Zombiehof
Vierzig Gründe, den Trashfilm zu lieben
288 Seiten
ISBN 978-3-927795-67-9
Euro 18.80

 

Fazit: Mehr Trash geht nicht! Für Fans des Genres empfehlenswert

 

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Pro&Contra: Knights of Badassdom

 

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Doc Rock gibt CONTRA!

 

Es hätte alles so schön werden können: mit der Horrorkomödie Knights of Badassdom hat Regisseur Joe Lynch einen wunderhübschen Ansatz zum Thema Live Action Roleplay (kurz LARP) in die Runde geworfen. Dass der Film nicht wirklich in den Kinos präsent war, sondern direkt auf Scheibe gebrannt wurde, muss nicht unbedingt ein schlechtes Vorzeichen sein, ist es aber meist. So auch hier: Was Joe Lynch aus einer wirklich tollen Idee und einer ebenso guten Darstellerriege (u.a. Game of Thrones-Star Peter Dinklage) macht, ist eine Schande. Die erste halbe Stunde des Films (der nur 89 Minuten lang ist) macht dabei durchaus Spaß, stellt es doch die etwas nerdigen Rollenspieler in den Mittelpunkt. Die sind aber nur der Rahmen für eine absolut langweilige Slasherorgie, die durch eine dünne Story und sehr sehr schlechte Special Effects einfach nur beschämend ist. Das Problem ist die "Idee", dass die Rollenspieler "echte" Magie entfachen und durch ein mysteriöses Buch (gähn) einen weiblichen Dämon heraufbeschwören. Eine nette Komödie rund um das Thema "LARP" hätte wirklich was gehabt, doch diese trashige Vermischung ist sinnlos, weil nicht unterhaltsam (und ich bin ein großer Fan von Trash-Streifen). Die kurze Verweildauer von Dinklage auf dem Bildschirm ist zudem echte Verschwendung. Auch werde ich den Gedanken nicht los, dass der Regisseur nicht verstanden hat, welches schauspielerische Potential hier vorhanden ist. Der Film ist unrealistisch und das ist natürlich gut so. Aber völlig hanebüchen ist dann doch, dass es vor Ort des LARP vor schönen Frauen nur so wimmelt. Da war wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken (lasst mir bitte meine Vorurteile!). 

 

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Guybrush Threepwood sagt PRO!  

 

Zugegeben, die Vorfreude auf die LARP/Horror-Kömodie Knights of Badassdom war groß und wurde durch den Umstand dass die Teaser für den Film schon jahrelang durchs Internet geistern weiter angefacht. Die Produktion für den Streifen ist 2010 angelaufen und zwischendurch wurde es so still um den Film von Regisseur Joe Lynch, dass eine Fertigstellung des Projektes eher unwahrscheinlich erschien.. Die Zutaten für den Film könnten aus einem Rezeptbuch für LARPs und klassische (Trash) Horrorfilme stammen: Ein unzerstörbares, magisches Buch (aus dem Internet!), eine Gruppe (Sozial-)Versager, fiese Rowdies, ein echt penetranter Spielleiter und ein wirklich fieser Dämon. Als kleines Bonbon für Fantasyfans konnte man auch Game of Thrones-Star Peter Dinklage in den Film einbinden, leider kommt seine Rolle in dem Splatter-Spektakel allerdings viel zu kurz. Die Story ist erschreckend einfach: Eine Gruppe trotteliger LARPer beschwört versehentlich einen Succubus und  muss mit dem Problem nun irgendwie fertig werden, bevor der Succubus sich fröhlich durch die komplette Gruppe metzelt. Mit diesem Hintergrundwissen darf man sich also auf eine wunderbar trashige Komödie mit leichten Abstrichen freuen. Peter Dinklage als Zwergenkrieger Hung wird relativ schnell verheizt, was ziemlich schade ist und so manchen Fan enttäuschen wird. Einigen der Special Effects hätte ein größeres Budget gut getan und auch der LARP-Aspekt kommt bis auf die obligatorische Endschlacht, welche in einem Splatterfest endet, eher zu kurz. Auch herrscht bei KoB also eine gewisse Orientierungslosigkeit, ob es sich nun um einen absichtlich trashigen Streifen handelt, oder ob der Joe Lynch eigentlich einen A-Movie im Sinn hatte, aber nur ein B-Movie zustande gebracht hat. Lässt man sich trotz der Abstriche auf den Film ein erwartet einen ein teilweise zum Schreien komisches Spektakel, was unter anderem auch Jimmi Simpson in der großartig gespielten Rolle des penetranten Spielleiters Ronny zu verdanken ist. Nichtsdestotrotz erwartet einen ein kurzweiliger, unterhaltsamer Film der zwar deutlich Potential verschenkt,  aber dennoch das einige Herzen von Horrortrashfans schneller schlagen lassen wird.

 

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Gewinnen: Sin City 2-Fanpakete

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Mit SIN CITY 2: A DAME TO KILL FOR (Kinostart: 18. September) kehren die altbekannten Figuren aus dem erfolgreichen ersten Teil sowie einige neue Gesichter der Kult-Comicreihe zurück ins Kino – und in die Stadt, die keine Unschuld kennt. Auch die zweite Leinwandadaption des Comic-Kults beleuchtet in abermals beeindruckender Schwarzweiß-Optik starke Charaktere um Josh Brolin (DWIGHT), Eva Green (AVA LORD), Jessica Alba (NANCY CALLAHAN), Bruce Willis (JOHN HARTIGAN) und Mickey Rourke (MARV) in ihrem alltäglichen Kampf ums eigene Überleben und gegen die Machenschaften finsterer Gestalten –  inszeniert von Robert Rodriguez und Sin-City-Autor Frank Miller, bekannt für seine stilbildenden Comic-Geschichten. {eventgallery event='SinCity2Gewinne' attr=images mode=lightbox max_images=0 thumb_width=150 }

 

ACHTUNG: Wir verlosen 2 Fanpakete, bestehend aus einem ultracoolen Flachmann und einem echten Zipp-Benzinfeuerzeug. Klickt auf die kleinen Bilder, um eine größere Ansicht zu bekommen!

 

Wer gewinnen will, wird bis Montag, 6. Oktober 2014, Fan unserer Facebook-Seite oder (wenn er schon Fan ist) schreibt eine Email mit der Betreffzeile "SINCITY2" an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Zur Anzeige muss Javascript aktiviert sein! Wir benötigen Eure komplette Adresse und, ganz wichtig, ein bis zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen wollt. Dieser Zusatz ist Bedingung für die Teilnahme. Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 
In unserem Feature stellen wir die zentralen Figuren des Films kurz vor. Klickt HIER!
 

 

Review: The Clash - ”The Rise And The Fall Of The Clash”

 

clashThe Clash (1976 in London gegründet) sind zweifelsfrei eine, wenn nicht die wichtigste Punkband der Geschichte. Ohne The Clash gebe es auch kein Brit-Pop. Das muss man wissen, wenn man diese neue DVD in seinen Player schiebt. Besonders die Manic Street Preachers berufen sich auf die Band, aber auch alternative Bands wie Green Day, U2, The Cure oder auch R.E.M. haben sich den experimentellen Sound zu Eigen gemacht. Von Motörhead bis hin zu den Toten Hosen haben Bands die Songs der Band gecovert oder in ihren Konzerten gespielt. Bereits 1985 rief Joe Strummer die Mitglieder der Band zusammen und beschloss, die Band aufzulösen. 1991 erlebte ‚Should I Stay Or Should I Go‘ eine phänomenale Reminiszenz und eroberte die obersten Chartplätze durch die Werbekampagne für Levis. Viel zu früh verstarb 2002 bereits Joe Strummer, im Jahr 2003 wurden The Clash in die Hall of Fame aufgenommen. 

 

 

Der Film ”The Rise And The Fall Of The Clash” dokumentiert die Geschichte dieser großen Band, von den großen Erfolgen bis hin zur Selbstzerstörung.

Dabei begeistert die DVD vor allem mit vielen Aufnahmen, die selbst so mancher Fan bis heute nicht gesehen hat. Untertitel gibt es auch, zum Glück, denn das Clash-Britisch ist manchmal schon etwas haarig. Anhand von unveröffentlichten Aufnahmen und Interviews wird Weg der Band nachgezeichnet. Regisseur Danny Garcia hat 90 Minuten lang alles gegeben. Gründungsmitglied Mick Jones gibt selbst viele Antworten um die selbstzerstörerische Kraft von The Clash, aber auch Pearl Harbor, David Mingay und Ray Jordan kommen zu Wort. 

 

Fazit: Punkgeschichtsstunde für Fans und Musikbibliographen

 

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2 x BD „Drive“ gewinnen!

 

 

Tausendsassa Ryan Gosling

Schauspieler, Musiker, Mode-Rebell und Lebensretter - Ryan Gosling ist facettenreich wie kein Zweiter und fasziniert dadurch weit über die Grenzen der Filmwelt hinaus.

Im preisgekrönten Film „Drive“ (DVD-/Blu-Ray-/Video on Demand-Release: 29. Juni 2012) riskiert Ryan Gosling als Stuntman für Hollywood und als Fluchtwagen-Fahrer für Einbrecher sein Leben und gerät dabei selbst in höchste Gefahr, als er dem Mann seiner Nachbarin (Carey Mulligan) aus einer bedrohlichen Zwickmühle helfen will. Nicht nur mit seiner Rolle des stillen Driver erregte der smarte Kanadier die Aufmerksamkeit der Film-Welt, auch der Privatmensch Ryan Gosling zieht Filmfans und Presse gleichermaßen in seinen Bann. Doch warum wird Ryan Gosling derzeit eigentlich so gehyped? Und was ist sein Geheimrezept für diese Popularität?

Der Schauspieler

Ob jüdischer Neonazi, psychisch gestörter Hinterwäldler, modischer Womanizer, drogensüchtiger High-School-Lehrer oder brutaler, Fluchtwagen fahrender Gefühlsmensch - Ryan Gosling gelingt es, die unterschiedlichsten Figuren realistisch und einfühlsam zu verkörpern. Trotz oder gerade wegen seiner ruhigen, zurückhaltenden Spielweise wirkt er stets präsent und allgegenwärtig. Sein charmantes Lächeln zieht die Zuschauer am Bildschirm und vor der Leinwand magisch an. Nicht von ungefähr gilt er unter der jungen Schauspielergerade als einer der begehrtesten Darsteller unserer Zeit. Sensibel, aber nicht sentimental. Emotional, aber nicht weinerlich. Interessiert, aber nicht unterwürfig: Der Inbegriff des modernen Mannes.

Der Musiker

Dazu passt auch sein künstlerisches Talent außerhalb der Schauspielerei. Ryan Gosling kann nämlich auch singen! Und er liebt Horror- und Gruselfilme. Deswegen hatte er mit seinem Freund Zach Shields die Idee, ein Grusel-Musical zu inszenieren. Zwar wurde aus dem Projekt letztlich doch nichts, aber die Arbeit war nicht vergebens: Die beiden gründeten die Zweimannband Dead Man's Bones, deren Debütalbum 2009 erschien. Bei einer anschließenden Tour stellten sie ihre Songs, die allesamt von Spukgeschichten, Werwölfen und sonstigen Monstern handeln, dem nordamerikanischen Publikum vor. Übrigens spielen sie beide ohne richtige musikalische Ausbildung Piano, Schlagzeug, Gitarre und Cello. Ryan Gosling kann sogar mit der Ukulele umgehen, wie man im Beziehungsdrama „Blue Valentine“ sehen und hören kann.

Der Mode-Rebell

Die allgegenwärtigen, modischen Zwänge des Showgeschäfts sind dem jungen Kanadier relativ egal. Ein Outfit zweimal zu tragen - damit hat der 31- jährige im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen kein Problem. Ryan Goslings wie auf den Leib geschneiderte Outfits - klassisch, immer authentisch, niemals aufgesetzt - sind immer ein Hingucker. Wichtig für ihn ist, dass seine Kleidung einen guten Schnitt hat und bequem sitzt. Doch auch für extravagante Teile hat er ein Faible. Sei es ein glänzender Stoff, ein cooles Muster oder eine ungewöhnliche Farbe. Ein gutes Beispiel dafür ist eine koreanische Vintage-Wendejacke aus den 1950er Jahren, die er während der Dreharbeiten zu „Drive“ trug. Diese gefiel den Kostümdesignern des Films so gut, dass sie Ryan Goslings Driver eine ähnlich stylische Bomberjacke mit Skorpion-Verzierung schneiderten. Die Jacke avancierte nach dem Kinoerfolg von „Drive“ zum wahren Kultobjekt und steht für viele Fans ikonisch für den Film.

Der Privatmensch

Aber auch privat ist Ryan Gosling alles andere als ein durchschnittlicher Hollywood-Star. Nicht, dass er mit außergewöhnlichen Aktionen oder Skandalen auf sich aufmerksam machen würde - im Gegenteil: In der Klatschpresse ist kaum etwas über sein Privatleben zu finden. Gerade seine Beziehung mit Eva Mendes interessiert viele Paparazzi und Klatschreporter, doch Gosling weiß Berufliches und Privates zu trennen. Er überzeugt lieber auf der Leinwand und der Bühne.

Wenn dann doch mal eine Episode aus seinem Privatleben öffentlich wird, ist die Aufmerksamkeit immens: So geriet der Kanadier vor kurzem unfreiwillig über Twitter in die Schlagzeilen. Als eine britische Journalistin in New York eine belebte Straße überqueren wollte, zog er sie von einem heranrasenden Taxi weg und avancierte so in Windeseile zum Held und Lebensretter der jungen Frau. Gosling scheint also nicht nur im Film „A real Hero“ zu sein, wie es der Titelsong von „Drive“ besingt.

 

„Drive“ ist ab 29. Juni 2012 auf DVD, Blu-ray und als Video-on-Demand erhältlich!

 

Und wir verlosen

 

2 x "Drive" auf Blue-ray Disc!



Wer gewinnen will, schreibt bis Sonntag, 15. Juli 2012, eine Email mit der Betreffzeile "Drive" an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Zur Anzeige muss  Javascript aktiviert sein! Wir benötigen Eure komplette Adresse und,  ganz  wichtig, ein bis  zwei nette Sätze, warum Ihr den Preis gewinnen  wollt. Dieser Zusatz ist  Bedingung für die Teilnahme.  Mehrfach-Einsendungen und Einsendungen  von Gewinnspiel-Robotern werden sofort ausgeschlossen. Unter allen richtigen Einsendungen werden die Preise ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich, der Rechtsweg  ist ausgeschlossen.

 

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