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Montag September 24, 2018
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Review: Fallout 4 - Automatron (DLC)

FO4 Add-On Pack v8-auto 1000

Fallout 4 ist ein Epos von einem Spiel. Unseren Kurztest dazu lest Ihr HIER! Mit den Erweiterungen Automatron, Wasteland Workshop und Far Harbor hat Bethesda nun den ersten Nachschlag im Visier. Automatron ist bereits im Handel und kostet 9,99 Euro. Der geheimnisvolle Mechanist hat eine Horde übler Roboter ins Commonwealth geschickt, darunter auch das hinterhältige Robohirn. Die Robis gilt es also nun zu jagen und deren Bauteile zu stibitzen, um eigene Roboter-Begleiter und Mods zu erschaffen. Wählen kann man aus Hunderten Mods, unterschiedlichen Körperteilen, Rüstungen, Fähigkeiten und Waffen wie beispielsweise der brandneuen Blitzwaffe. Mann kann sogar ihre Farben anpassen und ihre Stimmen auswählen.

Automatron ist kein erzählerisches Meisterstück, wirft einen aber sofort zurück ins Wasteland und damit in den Bann des Spiels. Erfahrene Spieler könnten das Add-on nach zwei bis drei Stunden schon durchgezockt haben, die knapp zehn Euro ist es aber dennoch wert. Alleine die kreativen Momente, in denen man sich seinen eigenen Begleiter baut, erweitern das Hauptspiel um eine starke Komponente. Probleme gibt es aber auch: So haben Spieler, die das Hauptspiel durchgezockt haben, in der Regel einen Charakter mit einem Level 40 oder drüber. Für die meisten Gegner in Automatron ist das zu hoch, die Kämpfe sind relativ leicht zu bewältigen. Lediglich der Bosskampf ist knackiger. Dennoch: Automatron macht riesigen Spaß und animiert dann auch wieder, eventuell noch fehlende Missionen des Hauptspiels anzugehen. Einmal wieder im Wasteland und die Sucht kehrt zurück.

Im Mai kommt dann "Far Harbour" und dieses DLC klingt jetzt schon sehr fett: In einem neuen Fall der Detektei Valentine begibt man sich auf die Suche nach einer jungen Frau und einer geheimen Synth-Kolonie. Man reist von der Küste Maines zur geheimnisvollen Insel Far Harbor, wo höhere Strahlungswerte eine noch sehr viel bedrohlichere Welt geschaffen haben. Der wachsende Konflikt zwischen Synths, den Kindern des Atoms und den Bewohnern der Stadt kommt hier zum Tragen. Far Harbor hat die größte Landmasse aller Add-on-Inhalte, die Bethesda je erstellt hat, und bietet neue Quests für die Fraktionen, Siedlungen, tödliche Kreaturen und Dungeons. Sabber...

 

Gutes Add-On - das Warten auf den großen DLC "Far Harbour" schmerzt da schon wieder

 

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Review: Fallout 4 (PS4)

81QYIG9wfL. SL1500 Was Bethesda anfasst, ist fast immer episch. Fallout 3 ist eines meiner Alltime-Favourites und wurde danach noch von Skyrim übertroffen. Insofern waren die Erwartungen bei Eintreffen des Musters von Fallout 4 nahe zu unermesslich hoch. Die ersten Minuten sind dann auch wie ein Deja-Vu: Fallout 3-Freaks fühlen sich sofort in die Zeit zurückversetzt, die Magie des postapokalyptischen Ödlandes mit einer großen Menge 50er Jahre-Charme ist sofort wieder da. Die große Freiheit zu tun, was immer man auch will, ist zu Beginn etwas überfordernd, wird dann aber zu einer der Stärken des Games. Sobald man aus Vault 111 herausschreitet, ist man allein. Idealerweise führt der erste Weg zurück in das Heimatdorf Sanctuary. Nun gilt es eine Menge Abenteuer zu bestehen, Freunde zu finden, Feinde zu töten, Bündnisse zu schmieden, Häuser zu bauen. Alles getragen vom sensationellem Flair des Spiels. 

Fallout-Neulinge könnten die etwas zähe Menüführung bemängeln. Es gibt zu lange Wege bis man an eine Option im sagenumwobenen Pip-Boy gelangt. Das wirkt ein wenig altbacken. Auch die Grafik ist nicht auf dem neusten Stand der Technik, sondern lediglich eine leichte Weiterentwicklung des PS3-Skyrim-Grafik. Das ist enttäuschend - zu Beginn. Steckt man erst einmal knietief in den Missionen, passiert etwas, was bei Fallout 3 schon eingetreten ist: Sucht. Plötzlich ist die Grafik egal und auch die vorhandenen technischen Probleme (etwa zahlreiche Clippingfehler) treten in den Hintergrund. Mindestens 100 Stunden - wahrscheinlich sogar deutlich mehr, wird man investieren können, bis Fallout langweilt. Die Kämpfe sind zum Teil sehr fordernd, selbst auf der leichtesten Stufe. Hat man aber einmal zarte Bande mit einem Supermutanten geknüpft, folgt er einem durch das Ödland. Und "Strong", so sein werter Name, räumt ordentlich was weg (Foto unten). Nur eine Sache nervt wirklich gewaltig: Um an die Karte zu kommen, muss man immer durch die Tiefen des Pip-Boys. Ansonsten: Das Spiel des Jahres!

 

Fazit: Grandioses Spiel mit einigen wenigen technischen Unzulänglichkeiten

 

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