rrrlogo

 

Oldschool journalism with modern attitude - since 2005

Donnerstag November 23, 2017
Home

8 items tagged "Castle Rock"

Ergebnisse 1 - 8 von 8

microClocks mit neuem Drummer

 

microClocks neuer Drummer Felix BohnkeEinen spektakulären Neuzugang an den Drums verzeichnet die Ruhrgebiets-Formation "microClocks": Felix Bohnke, seines Zeichens Schlagzeuger der Power Metal-/Symphonic Metal-Bands ‚Edguy’ und ‚Avantasia’, ist ab sofort neuer live-Drummer.

Bohnke tourte mit Edguy bereits unter anderem als Vorband für Aerosmith, Deep Purple und Motörhead. Er spielte auch bereits mehrfach auf großen, international besetzten Festivals, wie dem Download-Festival oder dem Wacken Open Air.

Jens Tetzner, Sänger und Bandgründer: „Wir freuen uns riesig, dass wir Felix Bohnke für microClocks gewinnen konnten und er uns ab sofort auf unserer ‚Tour Before Sundown’ unterstützt. Seine unglaublichen Qualitäten – seine Energie, Präzision, Kreativität und Dynamik – sind eine absolute Bereicherung für unsere Live-Shows. Felix wird bereits bei den kommenden Konzerten in München (10.11.) und Wien (11.11.) dabei sein und wir sind sehr gespannt.“

 In den ‚Deutschen Alternative Charts’ musste microClocks mit der neuen Single "Raptor" in der vergangenen Woche leider die Spitzenposition räumen und rangiert aktuell auf Platz 2 des Klassements.  Am heimischen Herd steht Ende Juni 2018 ein Auftritt beim Castle Rock Festival in Mülheim auf dem Tourplan. 

Auf dem Foto zu sehen sind (v.l.): Sänger Jens Tetzner, Live-Drummer Felix Bohnke und Gitarrist Marc Dorman. Photo Credit: microClocks

 

"Tour Before Sundown" Dates 2017/2018:

10.11.2017 D-München, Soundcafé
11.11.2017 A-Wien/Schwechat, Schattenwelt Festival
02.12.2017 D-Mannheim, MS Connexion (@ Super Schwarzes Mannheim)
15.12.2017 D-Nürnberg, Der Cult
16.12.2017 D-Dormagen, Pink Panther
12.04.2018 D-Krefeld, Kulturfabrik
13.04.2018 D-Hamburg, Hafenklang
29.06.2018 D-Mülheim, Castle Rock Festival

Fotos: Moonspell / Crematory (Castle Rock)

Picture

Erst einmal zur Einordnung (denn Schubladen sind uns hier wichtig): Moonspell machen keinen Mix aus Gothic und Dark Metal. Moonspell machen Metal und das so gut, dass sie beim Rock Hard-Festival ein gern gesehener Gast sind. Jetzt kamen die Portugiesen (zurück) zum Castle Rock nach Mülheim ins fantastische Schloss Broich und bekräftigten, dass sie ein wahrer Headliner fürs endlich volljährig gewordene Festival waren. Castle Rock-Mastermind Michael Bohnes konnte vor dem Abschluss des Festivals (zudem der Wettergott doch noch ordentlich Sonne ausgepackt hatte) bereits einige Leckerbissen fürs Castle Rock 19 im nächsten Jahr bekannt geben. Unter anderen kommen Lacuna Coil und das war dann doch eine ziemlich großartige Nachricht.  

 

Wir haben Fotos von:

 

MOONSPELL

 

CREMATORY

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Castle Rock: Jetzt auch mit Metal

PictureErst einmal zur Einordnung (denn Schubladen sind uns hier wichtig): Moonspell (Foto) machen keinen Mix aus Gothic und Dark Metal. Moonspell machen Metal und das so gut, dass sie beim Rock Hard-Festival ein gern gesehener Gast sind. Jetzt kommen die Portugiesen (zurück) zum Castle Rock nach Mülheim ins fantastische Schloss Broich. Das Castle Rock wird 18 und hat mit den oben erwähnten Süd-Europäern eine echte Metalmacht im Boot. 

Doch auch für die Schwarzen ist genügend Zeugs dabei, um ein Wochenende lang glücklich zu sein: Crematory, Serenity, Ostfront, Maerzfeld, The Dark Tenor, Vlad In Tears, Darkhaus, Erdling, Aeverium oder Nox Interna werden die Bühne im Schlosshof bespielen. Die Vorab-Party zum  Castle Rock findet am 29. Juni 2017 statt. Als musikalische Gäste kann man Ski-King und Another Tale begrüßen. Abfahrt ist um 18 Uhr, das Boarding beginnt um 17.15 Uhr. Tickets gibt es HIER

Doc 'n' Roll - 10.07.15

DocnRoll-Banner

 

Tja, das war's jetzt für mich (vorerst) mit Apple Music: Nach einer knappen Woche Testphase habe ich das ganze Ding deaktiviert. Ganz schlimm, was Apple sich da geleistet hat. Allein, dass auf dem eigenen Telefon nicht zwischen eigener Musik und gestreamter Unterschieden werden kann, ist eine Katastrophe. Dann die beschriebenen Probleme der Vorwoche (siehe HIER)... das hat für mich das Aus bedeutet und ich setze weiter auf Spotify, wenn es denn Stream sein muss. Heute will ich Euch einmal eine unserer Verlosungen ans Herz legen: "Orange is the new black" ist eine fantastisch witzige Frauenknast-Serie, deren erste Staffel bei den üblichen Verdächtigen wie Netflix zu finden ist. Wir verlosen die Bluray der zweiten Staffel. Mitmachen kann man HIER.

Ach, etwas Neues aus dem Wahnsinn rund um Fotopass und Co kann ich Euch auch berichten: In dieser Woche habe ich von einem großen, sehr großen Festival eine Ablehnung für einen Grabenpass bekommen, weil in der Vorankündigung das gewählte Foto nicht geil genug gewesen sei (!!). Im O-Ton hieß es: "Das hätte ja von jedem anderen Festival auch sein können." Das ist eine ziemliche Unverschämtheit, greift damit ein Veranstalter doch direkt in redaktionelle Belange ein. Es wird immer irrer, das kann ich Euch sagen.

Kiss-6167-Bearbeitet

Als zweite Begründung wurde geliefert, dass es ja auch keinen Nachbericht vom letzten Jahr online gegeben hätte (was nachweislich falsch ist, also gar nicht erst richtig recherchiert wurde). Kopfschütteln ist im Heavy Metal ja Gang und Gebe und hier kann man wirklich nur ungläubig mit selbigem schütteln. Wie geschmeidig man als Veranstalter aber auch sein kann, zeigt in jedem Jahr das Castle Rock-Festival in Mülheim. Auch dieses Mal war es ein wunderschönes Event in tollem Ambiente (bei Bullenhitze). Und auch, wenn ich die "Schwarzen" gar nicht mal so lieb hab (musikalisch), gehe ich immer wieder gerne hin. Ein paar Fotos haben wir HIER für Euch. Ich schüttele am Sonntag besser nicht den Kopf, sonst bekommt Ihr lauter unscharfe AC/DC-Fotos aus Gelsenkirchen und das wollen wir ja nicht. Mit Bands wie Metallica, Kiss und AC/DC ist die erste Jahreshälfte fotografisch hübsch fett gewesen. Damit habe ich die Erzfeinde meiner Schulhofzeit in diesem Jahr fotografiert. Damals (ja, ist lange her) gab es entweder Kiss ODER AC/DC! Ich war immer im Team Kiss, mittlerweile mag ich beide und finde die Australier um Angus Young ehrlicher im Auftreten als Paul Stanley und Gene Simmons mit ihren Mietmusikern Viel Größeres an Bands kann in diesem Jahr also kaum noch kommen. Apropos: Lieber Eddie Van Halen, kommen Sie doch mal lecker bei uns bei, die Kerbe fehlt mir im Fotografenbettgestell nämlich noch...

 

 Keep on rocking 

 

  

yoursdocrock

 

 

 

Fotos: Castle Rock 2015

PictureMalerisch, einfach malerisch. Wie im Märchen ... blabla schwätz. Das Schloss Broich in Mülheim ist so kitschig, dass es schon wieder genial ist. 883 erobern die Wikinger Duisburg und richten dort ein Winterlager ein. Wahrscheinlich deshalb lässt der ostfränkische Herzog Heinrich im Winter 883/884 in Broich ein befestigtes Militärlager aufbauen - der Ursprung des Schloss Broich. Klar, dass Festivals hier besonders genial sind. Auch bei 36 Grad kochte der Innenraum nicht über zum Start des diesjährigens Castle Rocks. Trotz brütender Hitze konnte man sich an einem schönen Familienfest der schwarzen Szene erfreuen. Castle Rock zeigt ähnlich gelagerten Festivals in Deutschland, wo das schwarze Herz der Nation schlägt: im Ruhrpott nämlich!

 

Wir haben Fotos von:

 

POISONBLACK

 

MEGAHERZ

 

JOACHIM WITT (Samstag)

 

STAUBKIND (Samstag)

 

All pics: Thorsten Seiffert and Kathrin Popanda - no use without written permisson

Doc 'n' Roll - 03.07.15

DocnRoll-Banner

 

The Heat is on (Glenn Frey) ... it's on the streets... oder in Eurer Dachgeschosswohnung, sogar in manchen Kellern und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Samstag wird der Höhepunkt der Woche - nachdem wir uns vorher durch schlappe 35 Grad schleppen durften. Danke Annelie... So heißt das "Hoch", was für mich ein Tief ist. Klar, dass die Gute aus Frankreich kommt. Ich würde ja ins Freibad gehen, fotografiere aber eine Hochzeit. Anzug und 39 Grad, das passt so gut zusammen wie Meerrettich und Speise­eis. 

11537577 1058253047519737 2769837007955208632 o

Für alle anderen: Geht doch einmal einige Stunden in den Supermarkt oder besucht eine Tankstelle, wenn Ihr Abkühlung benötigt. Die sind meist besonders gut klimatisiert.

 Klar, dass dort auch geshoppt werden muss. Nur aufhalten geht natürlich nicht, dafür muss man Verständnis haben. Abkühlen und die Wirtschaft unterstützen - das klingt nach einer guten Kombination. Kino ist bei den Temperaturen auch immer eine gute Variante. Ich war in Jurassic World und fühlte mich ordentlich unterhalten. Warum der Streifen aber gegen Jurassic Park dennoch nicht anstinken kann, verrate ich Euch HIER! Abends kann man dann noch ab in den Biergarten und alle sind glücklich - außer die bemitleidenswerten Menschen im Anzug.

Doch jetzt zur Musik: Am Dienstag startete Apple das mit Spannung erwartete Streamingangebot "Apple Music". Integriert in die Musik-App der Apfel-Geräte und mit einer außergewöhnlichen Idee, nämlich den Radiosendern, die mit hochkarätigen DJs gespickt sind und eine etwas andere Berieselung als die herkömmlichen Sender anbieten sollen. Handgewählt und nicht computergeneriert soll deren Programm sein. Was erst einmal nicht so spektakulär klingt, könnte - bei Erfolg - eine Trendwende herbeiführen. Zurück zur Selektion statt der Massenware Musik. Doch warten wir es erst einmal ab, im Endeffekt will Apple vor allem eins: Unser Geld. Zur technischen Seite ist zu sagen, dass Apple Music noch sehr fehlerbehaftet ist. Auf dem Iphone 6 lassen sich nicht lokal gepeicherte Titel nicht in eine Playlist packen, auf anderen Geräten (etwa Iphone 5, Ipad) hingegen schon. Manchmal hilft das Umschalten des Knopfes "Musik Offline anzeigen", manchmal nicht. Dazu kommt, dass die Designer wieder zu viel am weißen Pulver geschnüffelt haben, fanden sie die Idee doch toll, dass die Coverdarstellung bis in den oberen Bereich des Bildschirms geht und somit - je nach Coverdesign und Farbe - die Uhr und alle anderen relevanten Details nicht mehr lesbar sind (siehe Foto). Für eine Firma, die sich so auf Design versessen ist, ist das ziemlich mäßig. Zum jetzigen Zeitpunkt muss man als Iphone 6-Nutzer sagen: Finger weg von AppleMusic!  Denn viel schlimmer: Hat man das Angebot  einmal wieder deaktiviert (was ich tat, um zu checken, ob sich nach einem Neustart die Playlist-Problematik ändert), sind alle Playlists kaputt, weil die zuvor lokal gespeicherten Songs (die man nicht besitzt, sondern aus dem Apple-Streaming hat) komplett aus den Playlists gelöscht wurden. Auch auf anderen Devices sind die dann weg und eine zuvor liebevoll erstellte Playlist, ist im Arsch. Und noch viel schlimmer: Es gibt immer mehr Berichte davon, dass die Integration der Apple Music Cloud die heimische, oft über Jahre liebevoll gepflegte, Itunes-Mediathek komplett zerschießt, so dass nur das hoffentlich erstellte Backup hilft... 

Um das ganze Ding mal auf Herz und Nieren zu prüfen, habe ich für Euch eine Playlist erstellt mit einer Auswahl an Bands, die ich in den ersten sechs Monaten des Jahres fotografiert habe. Die ist aber leider aus oben genannten Gründen nicht mehr vollständig. Apple-Jünger klicken HIER!

 

Eine bemerkenswerte Aktion ist beim kleinen Schwarzen unter den Festivals geplant: Castle Rock-Chef Michael Bohnes installiert für das Fest im Schloss Broich ab heute eine frei zugängliche Wasserstelle, damit alle frisch bleiben. Weil sich so ein kleines Festival aber auch über die Getränkeeinnahmen finanziert, sollte Ihr neben dem Wasser aber auch am Bier naschen. Aber das ist ja Ehrensache, oder?

Zu guter Letzt will ich Euch noch unseren immer weiter wachsenden Gig-Guide (HIER) ans Herz lesen. Da sind mittlerweile mehr als 100 Konzerttipps für den Rest des Jahres vorhanden - und es werden immer mehr.

 

Das war's für heute, schwitzt nicht so viel

 

  

yoursdocrock

 

 

 

Castle Rock: das schwarze Herz der Nation

PictureMalerisch, einfach malerisch. Wie im Märchen ... blabla schwätz. Das Schloss Broich in Mülheim ist so kitschig, dass es schon wieder genial ist. 883 erobern die Wikinger Duisburg und richten dort ein Winterlager ein. Wahrscheinlich deshalb lässt der ostfränkische Herzog Heinrich im Winter 883/884 in Broich ein befestigtes Militärlager aufbauen - der Ursprung des Schloss Broich. So atemberaubend die Geschichte, so sensationell ist das Ambiente, welches vor allem bei Mittelalterfestivals wie Castle Rock oder Burgfolk prima zur Geltung kommt. Die erste Reihe ist meist pickepacke voll (Foto von 2013). Sehen kann man meistens ganz ordentlich, da der "Innenraum" leicht ansteigend ist. Mittendrin lädt ein großer Baum sogar zum Unterstellen ein. Traumhaft! 

Mit diesem Pfund wuchert auch das diesjährige Castle Rock am 3. und 4. Juli wieder, doch das ist natürlich längst nicht alles. Auch, wenn es ob des genialen Ambientes fast egal ist, wer dort spielt (ok, das Ballermann-Mallorca-Fest vor einigen Jahren mal ausgenommen), ruht sich Festival-Macher Michael Bohnes nicht auf den steinernen Lorbeeren aus. Er lädt Jahr für Jahr die Knaller der schwarzen Szene an die Ruhr, die Fans danken es ihm und seinem Team und strömen in Scharen.Vor allem auf Ex-NDW-Legende Joachim Witt freuen sich die Fans. Dieser schaffte es im Gegensatz zu vielen anderen Mitstreitern der 80er Jahre einen famose Trendwende zu vollziehen und ist mittlerweile im Bereich Neue Deutsche Härte und der schwarzen Szene nicht mehr wegzudenken, seitdem er 1998 mit Peter Heppner die Single „Die Flut“ auf den Markt brachte. Der Songt toppte glatt den goldenen Reiter und wurde somit ein Riesenerfolg. Tickets für das diesjährige Castle Rock - immerhin schon Austragungsnummer 16 - gibt es im Vorverkauf. Das Tagesticket für Freitag kostet 23,- Euro zuzüglich Gebühren, der Samstag schlägt mit 29 Euro zu Buche, während das Festivalticket 43 Euro plus Gebühren kostet. Die Karten können HIER bestellt werden. 

Beim Castle Rock treten  in diesem Jahr neben Joachim Witt, Staubkind, Poisonblack, Megaherz, Heldmaschine, The Other, Aeverium, Vlad In Tears, Aeon Sable und Visions Of Atlantis & Whispers In The Shadow auf und zeigen ähnlich gelagerten Festivals in Deutschland, wo das schwarze Herz der Nation schlägt: im Ruhrpott nämlich!

 

Fotos: Castle Rock 2013

Amorphis-140773 Fotor Collage

 

 

Kaum eine Location in Deutschland ist schöner als das altehrwürdige Schloss Broich in Mülheim an der Ruhr. Neben dem Burgfolk sorgt vor allem das Castle Rock für einen rappelvollen Innenhof. In diesem Jahr konnte zur 14. Auflage des Festivals mit Amorphis eine absolute Größe im Metal-Geschäft gewonnen werden und so fegte die Band auch über die Bühne. Nicht ganz so "schwarz" wie die Gothrock-Jünger es sich gewünscht hätten, aber hochklassig und granatenstark im Live-Einsatz, schafften es die Finnen um den Dreadlock schwingenden Sänger Tomi Joutsen das Schlossvolk auf ihre Seite zu bekommen. Zuvor räumten Lord of the Lost ebenfalls ziemlich ab, die den Auftritt - zum Glück - für eine Live-DVD festhielten. Zu den Fotos von:

AMORPHIS

LORD OF THE LOST

END OF GREEN

KORPIKLAANI

Für alle Fotos gilt: Copyright by Thorsten Seiffert und Sara Holz. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!