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Samstag September 22, 2018
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6 items tagged "Andy Brings"

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Fotos: Premiere Andy Brings Full Circle

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Es ist vollbracht: Andy Brings hat sein Filmprojekt "Full Circle" ins Kino, genauer gesagt in die altehrwürdige Essener Lichtburg gehievt. Wir waren am roten Teppich und haben Fotos von:

 

Andy Brings Full Circle

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

 

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Fotos: Extreme / Double Crush Syndrome

PictureDie meisten Musikfans kennen von Extreme leider nur "More than Words". Das Lied sorgt heute noch für Tantiemen und hat der Band ähnliche Dienste erwiesen wie "To be with your" Mr. Big und "The Final Countdown" für Europe. Es hat die Außenwirkung von Nuno Bettencourts Truppe verfälscht und ist auch 27 Jahre später ein hübsches Lagerfeuer-Liebeslied. Mehr nicht. Das beweist einmal mehr der Gig in der Kölner Live Music Hall, in der der Ausnahmegitarrist mit seiner Band zeigt, dass Extreme pure Spielfreude, funky Hardrock und eine mitreißende Liveshow bedeutet. Rund zwei Stunden zockt man sich durch alle Hits der fünf Studioalben. Zum Ende leiert die spieltechnisch formidabel aufgelegte Band mit einem weitestgehend stimmstabilen Geburtstagskind Gray Cherone noch den "Decadence Dance", "Warhead" und als finalen  Schlusspunkt Queens "We are the champions" aus dem Kreuz, was den Abend trotz einiger Kritik absolut perfekt abrundet. Im Vorprogramm rocken Double Crush Syndrome nahezu im Dunklen und sorgen trotz guter Show für einige Fragezeichen auf den Gesichtern der Extreme-Jünger.

 

Wir haben Fans von:

EXTREME

 

DOUBLE CRUSH SYNDROME

 

All pics by Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Doro / DCS / Luke Gasser

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Sie tourt und tourt und tourt ... Frisch aus den USA zurück macht Doro Pesch jetzt wieder Europa und speziell die deutsche Heimat unsicher. Ihre 30 Jahre "Strong & Proud"-Tour führte sie am Abend in die Oberhausener Turbinenhalle 2. Die war auch richtig voll: gut für die Künstlerin - schlecht für din Fotografen, die ohne Fotograben auskommen mussten. Als erfolgreichen Anheizer brachte die Metal-Queen Double Crush Syndrome mit, was perfekt funktionierte. Auch Luke Gasser konnte mehr als Höflichkeitsapplaus ernten. Und dann schmetterte Doro selbst eine Show voller Metal-Gassenhauer hin, so dass kein Auge trocken blieb.

 

Hier unsere Bilder von

 

Doro

 

Double Crush Syndrome

 

Luke Gasser

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

4. Nikolaut rockt den Winter

PictureAller guten Dinge sind ... 4! Zum vierten Mal gibt es an Nikolaus so richtig auf die Lauscher: Das Nikolaut Winter-Rockfestival ist mittlerweile ein echtes Muss für Musiker und Fans geworden. Auch in diesem Jahr ist das Line-Up großartig.
Die Bands „Nitrogods“, „Double Crush Syndrome“ (mit Mülheims Homeboy Andy Brings / Foto), „Souldrinker“, „The New Black“ und die wahnwitzigen „Nerd School“ werden am Samstag, 6. Dezember, ab 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) den T.I.C. Club, Sandstraße 162, in Mülheim an der Ruhr beben lassen. Das eintägige Festival lockt stets nicht nur Fans en masse an, sondern ist auch als rockender Jahresabschluss für Musiker und Szenepromis das Tüpfelchen auf dem i.
Die „liveste“ Weihnachtsfeier ist aber nicht nur fürs musikverwöhnte Ohr ein Höhepunkt, zu den Auftritten gibt es Verlosungen, die schon legendäre Fotofanaktion auf der „Roten Bank“ der Sparkasse , Snacks und vieles mehr.
Spannend ist die Mischung der Bands:

Die „Nitrogods“ fegen seit 2011 durch die Szene und die Band um Ex-Primal Fear-Gitarrist Henny Wolter ist der beste Beweis dafür, dass harter Rock mit Blueselementen niemals aussterben wird. Kurz nach der Veröffentlichung ihrer zweiten Scheibe will die Gruppe Mülheim in Schutt und Asche legen.
„We die for Rock ‚n‘ Roll“ sagen Markus Herzog, Andy Brings und Slick Prolidol alias „Double Crush Syndrome“ und verkörpern genau diese Einstellung auch auf der Bühne.

Kompromissloser harter Rock gepaart mit einer enorm energetischen Bühnenshow sind die Zutaten, die auch beim Nikolaut die Besucher mitreißen werden.
„The New Black“ (Foto unten) stehen für Heaviness, Melodie und Groove. Kein Wunder, dass sie bei Konzerten im Vorprogramm von Bands wie AC/DC, Volbeat, Alter Bridge oder Black Label Society Scharen an Fans aus anderen „Lagern“ gewinnen konnten. Einen genialen Stilmix bieten „Souldrinker“. Massive Gitarrenriffs und ein brachial-melodischer Gesang von Iris Boanta beweisen, dass moderner und klassischer Metal eine ohrenbetäubend geile Liaison eingehen können.
Völlig abgedreht wird es bei „Nerd School“. Thomas Castro Molina Crowe und Lars Derrenger Gyllenhaal sind „nur“ zu Zweit, wer sie hört traut seinen Augen jedoch nicht ob der Soundgewaltigkeit. Picture
Dazu kommt der schräg-aufregende musikalische Cocktail aus Rock, Blues, Metal, Skate Punk und HipHop. Das muss man einfach gesehen und gehört haben.
Die Tickets kosten 16 Euro plus Gebühren im Vorverkauf, 20 an der Abendkasse. Erhältlich ist die Karte ins Musikglück ab Mitte Juli an folgenden Stellen: WAZ/NRZ Eppinghofer Straße 1-3, MST im MedienHaus, Synagogenplatz 1, 45468 Mülheim, T.I.C. Club, Sandstraße 162, 45473 Mülheim und auf der Webseite: www.nikolaut.de.

Fotos: Doro Pesch - Hail to the queen-Überraschungsparty

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Zehn Minuten noch bis zur Ankunft. Fünf. Dann wird es mucksmäuschenstill im Essener Freak Show, wie es sich für eine Überraschungsparty eben so gehört. Und endlich lässt ich auch der Ehrengast blicken. "Ich hab ja überhaupt nichts gewusst", ist Rockröhre Doro Pesch, unter falschem Vorwand zu ihrer eigenen Bühnenjubiläumsparty gelockt, spontan überwältigt. Die Aufklärung liefert sogleich Organisator, "Fan und Freund" Andy Brings: "Heute soll es mal ganz allein um dich gehen, du hast es dir verdient."
 
Dass das keine leere Worthülse ist, zeigt seine anschließende Rede. "Wenn mich einer fragt, ob Doro Pesch nett ist", versichert Brings, "dann sag ich immer, so nett wie du es dir vorstellt und noch viel netter." Er muss es wissen, hat sie ihn doch schließlich durchs halbe Leben begleitet, sogar sein Hochzeitslied live gesungen. Ein Profi durch und durch, versichert er, aber stets mir offenem Ohr für Kollegen und Fans. Wenn andere längst im Feierabend-Suff liegen, schreibt Doro noch immer fleißig Autogramme, bis die Schlange abgearbeitet ist. Und wenn es das fünfte oder gar fünfzigste Exemplar in der jeweiligen Sammlung ist. Ihre Anhänger liegen ihr eben am Herzen. Und bei kaum jemandem pumpt dies so eifrig und leidenschaftlich wie bei der Düsseldorferin.
 
Mit "Hail to the queen" würdigt Brings ihr Lebenswerk. Er hat ihr mit Unterstützung einiger Hardcore-Fans einen Song zum 30-Jährigen geschrieben und das passende Video dazu gedreht. Die Präsentation kommt an. "Können wir das noch mal sehen?", bittet Doro gerührt um eine Zweitvorführung. Auch die Gäste klatschen und grölen vor Begeisterung. Aus sämtlichen Nachbarländern - Niederlande, Belgien und Frankreich etwa - sind diese für die Exklusivveranstaltung, über die im Vorfeld kaum ein Wort verloren werden durfte, angereist, dazu tummeln sich Wegbegleiter und Pressevertreter in der rappelvollen Gaststätte. Der anschließende Foto- und Signatur-Marathon ist obligatorisch. Doro kommt nicht einmal zu einem Stück von ihrer überdimensionalen Gratulationstorte. Stattdessen wird noch "gearbeitet". Aus dem Stegreif zaubert sie, begleitet von Brings an der Gitarre, eine Mini-Show auf die Mini-Bühne, schmettert ihre All-time-Hits "All we are", "Burning the witches" und "Breaking the law". Das Mikro kann sie dabei reihum gehen lassen, man kennt die Zeilen schließlich. "Wer ist im Mai dabei?", kündigt sie dann noch mal ihre großen Jubiläumsshows in der Heimatstadt an. Dort gibt es wieder das ganze Doro-Paket, mit altem und neuem Material und vielen Gastmusikern. Und dann wird Doro vorbereitet sein und ihre Fans überraschen, nicht umgekehrt.
 
Wir haben Fotos vom:
 
 
und
 
 
Text: Missty McFly
Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.
 

Und noch ein kleines, kurzes Video:

 

 

Double Crush Syndrome: The You Filter

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Hat es ihm der Rockgott geflüstert? Andy Brings, Ex-Sodom, Ex-The Traceelords, Axe-Andy, singt nach zwei Deutschrock-CDs wieder in der Muttersprache des verzerrten Saitenschwungs. Gott sei Dank. Double Crush Syndrome heißt seine neue Band, die er mit Aurora Steffens (bass, backing vocals) und Markus Herzog (drums) zum Olymp führen will. Der Weg könnte steinig werden, denn Doube Crush Syndrome machen nicht alles, aber vieles anders als andere. Der Trend ist ihr Feind - und das tut dem Hörer richtig gut.

Nach dem ersten Song "She's a pistol" (schönes Ramones-Intro übrigens ...) ist man erst einmal platt, wie roh das Ganze tönt. Keine komprimierte Tonscheiße, die nach zweimaligem Hören das Ohr so nervt, dass der Silberling in die Ecke fliegt, sondern fette Scheiße made in the Eighties. Die CD hat Raum und der Sound ist lebendig. 

Double Crush Syndrome klingen wie die RamonesAngusKissLemmyCrüe und das sind in den gelben Seiten des Rocks die besten Referenzen. "The You Filter" ist ein Gesamtkaputtwerk - angefangen vom Trash-Cover bis hin zu den Bandfotos. Das ist so Underground, dass man eine große Plattenfirma dahinter vermuten könnte. Die hätte aber sicher den rohen und deshalb geilen Sound des CD versaut. War noch was? Ach ja, Songs. Die gibt es auch auf "The You Filter". Die erste Single "Yeah! Pain" rumpelt mit eingängigem Refrain und Malcolm Young-Gedächtnis-Intro lustig durch die Boxen, "Blood on my shirt" könnte ein zerfledderter The Traceelords-Knüller (Refrain!) mit erneut harter AC/DC-Schlagseite sein, "Refuse to kiss ass" biedert sich in Sachen Riffing etwas zu sehr an eine Band an, deren Sänger sich ins Nirvana geschossen hat, während "Die for Rock'nRoll" ein Übersong mit Weltklasse-Refrain ist.

Es macht Spaß, in den Songs zu stöbern, denn es finden sich immer hübsche Versatzstücke aus 100.000 Jahren RocknRoll-Geschichte. Hier wird deutlich, wo Andy Brings Wurzeln rumlungern. Dabei kocht die Band ihr eigenes Süppchen und vermischt wunderbar die Zutaten zu einem scharfen Hauptgang ... der vor der Schlussnummer "Tonight" aber lieber abgeräumt gewesen wäre. Abgedämpfte Achtelakkorde mit balladeskem Einschlag - das will ich von Double Crush Syndrome so nicht hören. Das kann das rockende Monument "The You Filter" aber wirklich nicht vom Sockel reißen. Bis zum Olymp sind es nur noch ein paar Akkorde ...

 

Die Band auf Tour:

July 13: De Haan / Belgium ("Coq Rock Festival" with THE QUIREBOYS and more)
July 30: Nürnberg (Rockfabrik, supporting UGLY KID JOE)
August 17: Oberhausen (Crowded House with GUN BARREL)
August 23: Lichtenfels (Paunchy Cats)
September 7: Berlin (IFA)
October 31: Köln (Jugendpark)