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Montag Juni 25, 2018
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4 items tagged "Amorphis"

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Review: Queen of Time - Amorphis

amorphis-queen-of-timeEine der erfolgreichsten finnischen Metal-Bands kehrt mit einem überraschenden Album zurück. In ihrer fast drei Dekaden andauernden Bandgeschichte hat „Amorphis“ einige Metamorphosen mitgemacht. Vom Death-Metal wandten sie sich irgendwann mehr dem Progressive-Metal zu und verstrickten finnische und arabische Elemente in ihren Songs. Diese findet man auch vermehrt in ihrem zehn Tracks starken "Queen of Time" wieder.

„The Bee“ berauscht durch die zahlreichen harmonischen Wechsel und die vielen Arabesque-Einlagen mit der Gitarre. Der Mix aus Growls und den cleanen und starken Chorus-Parts wird begleitet von choralem Gesang und den harmonischen Wechseln. Was eine Biene mit Metal zu tun hat, ist mir leider trotzdem nicht klar.

Es ist mir bewusst, dass das Wort „episch“ in der Vergangenheit zu inflationär gebraucht wurde, jedoch vergebe ich dieses Prädikat an „Wrong Direction“. Extrem melodisch, sehr eingängiger Chorus, und das Gefühl dabei den finnischen Wind entgegen geblasen zu bekommen – am Ende endlich noch ein paar Growls dazu - Danke!

„Amongst Stars“ kommt ähnlich melodisch und noch gefälliger daher. Die härteren Growl-Parts werden dann durch die Vocals von Anneke von Giersbergen verschnörkelt. Bisschen mehr Dampf hätte schon sein dürfen.

Sind die Finnen bei „Golden Elk“ vielleicht fremdgegangen und haben sich an einem Hamburger-Schiffshorn bedient? Spaß beiseite, der Track geht gut nach vorne. Die arabischen Elemente mit den härteren Vocals haben für mich Ohrwurm-Potenzial. Das Riff will man direkt nachklimpern. Mit „Heart Of A Giant“ liefern die Finnen einen absoluten Live-Intro-Track. Ich wiederhole: pure finnische Epik. Mal sehen welchen Einstieg die Finnen dann beim diesjährigen Auftritt bei Wacken aus dem Hut zaubern. Insgesamt drei Shows haben sie 2018 in Deutschland.

Insgesamt bleiben Amorphis in „Queen Of Time“ ihrer Linie treu. An mancher Stelle dürften Sie gerne wieder härtere Seiten aufziehen.

 

Fazit: Album Nummer 13 ist alles andere als eine Unglücksplatte

 

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Fotos: Nightwish / Amorphis / Arch Enemy

PictureSo manches Nightwish-Fangirl dürfte sich verängstigt die Augen gerieben haben, bevor ihre Finnen mit großer Show die Oberhausen Arena rocken konnten: Im Vorprogramm ballerten Amorphis und Arch Enemy dermaßen über die Symphonicmetaller hinweg, dass kaum Fragen offen blieben. Während Amorphis leider unter schwachem Sound leiden mussten, machten Arch Enemy anschließend keine Gefangenen und föhnten die gestylten Frisuren in den ersten Reihen ordentlich durch. Unterm Strich kann man von einem der spannendsten Tour-Pakete des Jahres sprechen, denn erwartungsgemäß zogen auch Nightwish alle Register. Sängerin Nummer drei, Floor Jansen, fügt sich perfekt ins Bandgefüge ein, und die Fans in der Arena erlebten ganz großes Kino - und reichlich Feuerspektakel.

 

Wir haben Fotos von:

 

NIGHTWISH

 

ARCH ENEMY

 

AMORPHIS

 

All pics: Thorsten Seiffert - no use without prior written permission.

Fotos: Amorphis / Avatarium

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Kann man ein Jahr besser beenden als mit einem geilen Konzert? Sicher nicht. Deshalb lassen sich die vielen Zuschauer in der Essener Weststadthalle auch auf einen Trip ins Jahr 1994 mitnehmen. Dort zelebrieren Amorphis das Jubiläum ihres vielleicht besten Werkes "Tales from a thousand lakes" live und spielen viele Schmuckstücke, die sie seit Jahren nicht mehr aufgeführt haben. Im Vorprogramm doomen die überaus fantastischen Avatarium und sorgen auch dafür, dass das Jahr 2014 unvergesslich endet.

 

Hier geht es zu den Fotos von:

AMORPHIS

 

AVATARIUM

 

Alle Fotos: Thorsten Seiffert. No use without permission.

Fotos: Castle Rock 2013

Amorphis-140773 Fotor Collage

 

 

Kaum eine Location in Deutschland ist schöner als das altehrwürdige Schloss Broich in Mülheim an der Ruhr. Neben dem Burgfolk sorgt vor allem das Castle Rock für einen rappelvollen Innenhof. In diesem Jahr konnte zur 14. Auflage des Festivals mit Amorphis eine absolute Größe im Metal-Geschäft gewonnen werden und so fegte die Band auch über die Bühne. Nicht ganz so "schwarz" wie die Gothrock-Jünger es sich gewünscht hätten, aber hochklassig und granatenstark im Live-Einsatz, schafften es die Finnen um den Dreadlock schwingenden Sänger Tomi Joutsen das Schlossvolk auf ihre Seite zu bekommen. Zuvor räumten Lord of the Lost ebenfalls ziemlich ab, die den Auftritt - zum Glück - für eine Live-DVD festhielten. Zu den Fotos von:

AMORPHIS

LORD OF THE LOST

END OF GREEN

KORPIKLAANI

Für alle Fotos gilt: Copyright by Thorsten Seiffert und Sara Holz. Jede Nutzung nur nach vorheriger Genehmigung!