Review: The Heart (Save me) / 21Octayne

21O-Single Frontcover WEBEin Titel wie ein Alptraum des Schmuse-AOR: 21 Octayne, die neue Supergroup, bestehend aus Hagen Grohe (Joe Perry), Marco Wriedt (Axxis), Alex Landenburg (Rhapsody) und Andrew „The Bullet" Lauer (Paul Gilbert), macht es mir erst einmal nicht leicht. Ein Song, der „The Heart (Save me)" heißt, klingt in meinem Kopf, ohne ihn gehört zu haben, nach cheesigem Melodierock. Zum Glück, dass ich mich dennoch getraut habe, in die erste Single des 2014 erscheinenden Albums hereinzuhören.

Denn, was dann aus den Lautsprechern knallt, ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert begeisternd. So wurden nicht nur in Sachen Songwriting alle Register des guten Rock-Geschmacks gezogen, sondern auch handwerklich brilliert die Band und schafft den Spagat zwischen eingängiger Rockmusik und anspruchsvollen Saitensprüngen.

Kurzum: Eine Band, die auf ihrer ersten Single in etwa so klingt wie Mr. Big mit Richie Kotzen als Sänger und Paul Gilbert an der Gitarre, haut mit „The Heart (Save me)" eine ordentlich Salve in die Gehörgänge der Fans. Zwischen rasanten Bass-Gitarre-Unisonoparts, leicht schunkeliger Bridge, tollem Gitarrensolo und Ohrwurmerzeugendem Refrain schaffen es 21 Octayne aus dem Stand, internationales Niveau zu erreichen und lassen auf Großes hoffen, wenn denn einmal das ganze Album vorliegt. Volle Punktzahl!

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